2. Dezember 2011

Wie man mit Linktausch seine Zeit auch vergeuden kann

Filed under: SEO — @ 14:29
Viele größere Websites reagieren gerne auf Linktauschanfragen und vergeben Links von Unterseiten. Wie diese überaus tollen Linkseiten aussehen können, zeigt uns beispielsweise die Seite Careerjet:
 
 
Über den Wert solcher Partner-Unterseiten brauchen wir wohl ohnehin nicht viele Worte verlieren. Denn was bringt uns schon ein Link von einer Seite, die Null Content beinhaltet, aber dafür über 90 ausgehende, meist nicht einmal themenrelevante Links? Sowohl der Besucher als auch die Suchmaschine werden eine solche Seite für wertlos erachten. Wir wollten uns daher einmal genauer damit auseinandersetzen, wie groß der Wert eines solchen Links wohl sein kann und haben uns als Beispiel die Seite der Jobsuchmaschine Careerjet ausgesucht – und Erstaunliches entdecken müssen.
 
Backlinkcheck mit den Linkpartnern
 
Mithilfe des Backlinkcheckers von x4d.de (http://www.x4d.de/backlinkchecker) haben wir einmal stichprobenartig für die verschiedenen Linkpartner von Careerjet abgeprüft, wie hoch der Link für diese Seiten eingeschätzt wird. Backlinkchecker errechnet nämlich für jeden Backlink die Qualität als Dezimalzahl, so wie sie auch Google laut des Google Algorithmus für die Ermittlung des Pageranks verwendet.
 
Wir erhielten beispielsweise für den Linkpartner Med2day diese Ergebnisse:
 
 
Nun, die Backlinks an sich sind nicht annähernd so interessant wie die Tatsache, dass der Backlink von Careerjet hier überhaupt nicht erscheint – obwohl er ja definitiv bei Careerjet eingebunden ist (siehe zweiter Eintrag im ersten Screenshot). Das hat uns logischerweise stutzig gemacht – zumal wir denselben Effekt auch bei den anderen getesteten Seiten feststellen durften.
 
Warum tauchen die Links nicht auf?
 
Wir haben die Partnerseite von Careerjet daraufhin einer großen Prüfung unterzogen und haben sie unter anderem durch die Sistrix Toolbox gejagt sowie die Backlinkstruktur der Unterseite geprüft. Interessant war vor allem, ob seitenintern überhaupt Links auf die Seite gesetzt wurden. Und das Ergebnis war erschreckend: Kein einziger interner oder externer Link führt auf diese Seite. Der URL http://www.careerjet.de/about/links.html zufolge sollte die Seite ja im Menü „About“ zu finden sein – ist sie aber nicht.
 
Ein Besucher hat also keinerlei Möglichkeit, zu dieser Seite zu gelangen, wenn er nicht zufällig wie wir die URL kennt. Und nun kommt die Gretchenfrage: Wie soll denn bitte Google dorthin finden, wenn es der Besucher nicht kann? Ganz einfach: Auch Google schafft es nicht. Wir haben Google befragt – und tatsächlich: Es gibt diese Partnerseite im Index und damit auch in den SERPs schlicht und ergreifend gar nicht!
 
 
Bleibt noch die Frage nach dem Wert des Links…
 
Naja, nachdem die Unterseite, von der aus verlinkt wurde, Google überhaupt nicht bekannt ist, können wir uns die Antwort auf diese Frage leicht denken. Der Wert der gesetzten Links ist gleich Null. Damit erhält Careerjet von seinen „Partnern“ hochwertige Links und verteilt selbst Links, die gleichzeitig existieren und doch nicht existieren.
 
Wir können daher nur raten: Bevor man sich auf eine Linkpartnerschaft einlässt, riskiert man besser eine kurze Prüfung und geht sicher, dass die Links
  1. von hoher Qualität sind und
  2. vor allem auch tatsächlich existent sind.
Sonst verschenkt man nicht nur seine wertvolle Zeit, sondern auch noch jede Menge Linkpower der eigenen Seiten – und das zum Nulltarif.

Nachtrag

@Tanja: Danke für den Hinweis und du hattest tatsächlich recht. Es wurde nicht das noindex Tag verwendet, aber mindestens ebenso schlimm wie effektiv die Linktauschpartner an der Nase herum geführt. Ich finde, dass solch ein Betrug auch etwas mit Ehre zu tun hat. Das haben die Jungs von carrerjet scheinbar nicht, Ehre oder Ehrgefühl, denn:

In der robots.txt hab ich folgenden Eintrag gefunden:


Disallow: /about/links.html

Wenn das keine Schweinerei ist, werde bei denen erst mal anrufen.

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21. November 2011

Das neue Google Analytics mit Echtzeitbericht

Filed under: Tools — @ 22:15

Ich bin so begeistert über diesen neuen Bericht Echtzeit im neuen Google Analytics, das hier hier glatt mal einen Screenshot veröffentlichen muss. Das tackert echt so im Sekundentackt durch und aktualisiert sich während dem.

Das ist hier allerdings kein echtzeit blog, daher kommt, wenn überhaupt später etwas mehr zum neuen Analytics.

Hier erst mal der Screenshot zum Google Analytics Echtzeitbericht

Danke dafür und schimpft Ihr ruhig alle auf Google, ich find´s geil und nutze es echt gern. Vorallem wenn es so schön übersichtlich ist wie jetzt. Dafür sollen Sie auch ruhig meine Daten haben. Heeeeeeeeeeeeeeeyyy Google, saug mich ruhig aus, aber so ein geiles Teil hab ich eigentlich gar nicht verdient.

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24. Oktober 2011

Ich zahle gern für ein gratis Plugin via paypal, z.B. für ALO EasyMail Newsletter

Filed under: Wordpress — @ 14:27

Für alle Blogbetreiber ist der Kontakt zu den Lesern von großer Bedeutung. Dieser kann durch eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen gestärkt werden, zu denen auch das Versenden von Newslettern gehört. Plugins wie ALO EasyMail Newsletter für WordPress können das Versenden, das Organisieren und Verwalten der Newsletter erheblich vereinfachen und so für eine deutlich bessere Kommunikation mit den Besuchern der Seite sorgen.

Das sind die wichtigsten Funktionen von ALO EasyMail Newsletter

Das Hauptaugenmerk bei dem Plugin ALO EasyMail Newsletter liegt auf dem Versenden der Newsletter und der Verwaltung der Leser, von denen die Newsletter abonniert werden. Das Plugin ermöglicht es dabei, dass die Newsletter auf eine ähnliche Art und Weise geschrieben werden wie die Blogartikel auch. Damit ist für den Webseitenbetreiber nur ein minimaler Zeitaufwand verbunden, um sich in die Funktionen des Programms einzufinden. Die Newsletter können in Text- oder in HTML-Form verschickt werden, wobei ein bestimmter Kreis von Empfängern festgelegt werden kann.

Das Cronjob-System von WordPress für den eigenen Newsletter nutzen

ALO EasyMail Newsletter macht besonderen Gebrauch von Cronjobs. Diese werden dazu eingesetzt, Newsletter beispielsweise in bestimmten zeitlichen Abständen an die Leser zu verschicken und diese damit immer auf dem neuesten Stand zu halten. Die E-Mails werden so lange verschickt, bis alle Abonnenten eines Newsletters mit den neuesten Nachrichten versorgt sind. Die Nutzung von Cronjobs reduziert damit die Verwaltungsarbeit und erlaubt es dem Blogbetreiber, sich auf seine eigentliche Arbeit zu konzentrieren: Das Schreiben.

Berichtsfunktionen von ALO EasyMail Newsletter

newsletter report WordPressBesonders hervorzuheben sind auch die umfassenden Berichtsfunktionen von ALO EasyMail Newsletter. Diese erlauben zum Beispiel das Einsehen von Statistiken darüber, wie viele der Abonnenten des Newsletters diesen auch tatsächlich gelesen haben. Damit ist eine genaue Abschätzung der Reichweite des Newsletters möglich und dessen tatsächliche Effektivität in der Praxis. Auf diese Weise kann die Beziehung zum Leser des Blogs langfristig optimiert werden.

ALO EasyMail Newsletter liegt aktuell in der Version 2.2.1 vor und setzt WordPress 3.0 oder höher voraus (Stand: Oktober 2011).

ALO EasyMail bei WordPress downloaden

ALO EasyMail bei Entwickler downloaden

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19. Oktober 2011

Page Speed Online: Ein Tool für mehr Leistungsstärke

Filed under: Tools — @ 10:12

Page Speed Online ist ein webbasiertes Tool, welches das Ziel verfolgt, die Leistungsstärke von Websites zu optimieren. Den kostenlosen Dienst bietet die Suchmaschine Google an, die es auch finanzschwachen Inhabern verschiedener Internetplattformen ermöglichen möchte, Schwächen ausfindig zu machen und zu beseitigen. Page Speed Online zeigt deshalb nicht nur „Performance-Hemmer“ auf, sondern gibt auch Lösungsvorschläge an die Hand.

Die konkrete Funktionsweise von Page Speed Online

Die Google-Entwickler haben das Tool in der Form aufgebaut, dass der User es so leicht wie möglich bedienen kann. Anfangs muss dieser nur die URL seiner Website in das dafür vorgesehene Feld eingeben und anschließend etwas Geduld beweisen. In dieser Zeit analysiert Page Speed Online den Inhalt der angegebenen Webadresse und deckt nach Priorität geordnet verschiedene Fehlerquellen auf. Die Probleme, die das Tool unter der Überschrift „High Priority“ aufzeigt, versprechen eine sofortige Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Seite, sobald sie gelöst sind. Aus diesem Grund sind die „High Priority-Fehler“ auch in der Signalfarbe rot gekennzeichnet. Es folgen die Abstufungen „Medium Priority“ (gelb) und „Low Priority“ (blau), die nur noch mittlere bis kleine Leistungszugewinne versprechen. Als letzten Menüpunkt gibt es zudem das Feld „Already done“ (grün), das Probleme der Vergangenheit aufzeigt, die bereits gelöst sind.

Page Speed Online im Anwendungstest

Um einen allgemeinen Eindruck über den Zustand der Website zu vermitteln, gibt das Tool dem Besitzer einen Punktestand an die Hand. So erhält beispielsweise www.google.com 98 von 100 Punkten und ist damit sechs Zähler besser als die eigene Website von Page Speed Online. Die bekannten deutschen Seiten Zeit.de und Bild.de erreichen mit 88 bzw. 75 von 100 Punkten ebenfalls einen guten bis akzeptablen Wert. Großen Nachhalbedarf haben dagegen Seiten mit öffentlicher Trägerschaft. So kommt beispielsweise www.arbeitsagentur.de nur auf 34 von 100 Punkten. Die Seite Bundesregierung.de ist sogar noch einen Punkt schlechter.

Die Vorteile von Page Speed Online: Perfekt für Shopbetreiber

Eine Performance-optimierte Website hilft sowohl dem Betreiber als auch dem Besucher: Das Handling und etwaige Wartungsarbeiten gehen schneller von der Hand und der Besucher gelangt zügiger an seine Wunschinhalte. Gerade für kleinere, kommerzielle Websites, wie die zahlreichen Onlineshops, die wesentlich auf einen möglichst kundenfreundlichen Internetauftritt angewiesen sind, ist das Tool aus diesem Grund ein treuer Helfer.

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17. Oktober 2011

Der Bookmark-Synchronisationsdienst Xmarks

Filed under: Wordpress — @ 11:15

Es ist längst nichts Ungewöhnliches mehr, dass Nutzer Browser auf unterschiedlichen Computern einsetzen und damit ihre Bookmarks auf mehreren Geräten verstreut liegen. So können unterwegs auf dem Tablet Bookmarks beispielsweise mit Safari gespeichert werden, während am heimischen Desktop-Rechner Firefox zum Einsatz kommt. Auch am Arbeitsplatz sind die Nutzer häufig auf die vorinstallierte Browsersoftware beschränkt und wollen dort ebenfalls Bookmarks speichern. Aus diesem Grund haben in den letzten Jahren Synchronisationsdienste immer mehr an Bedeutung gewonnen. Xmarks ist ein solcher Dienst, mit dem Bookmarks auf verschiedenen Rechnern und innerhalb verschiedener Browser-Applikationen abgeglichen werden können.

So funktioniert X-Marks in der Praxis

Die Browser-Erweiterung Xmarks muss auf jedem Rechner installiert werden, dessen Browser an der späteren Synchronisation teilhaben soll. Die Software integriert sich dabei nahtlos in den Internetbrowser: Der Nutzer erkennt die Tätigkeit der Software lediglich daran, dass seine Bookmarks immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob auf jedem Rechner der gleiche Browser oder unterschiedliche Browserprogramme eingesetzt werden und welche Versionsnummer diese aufweisen. In einer Premium-Version von Xmarks können zudem entsprechende Apps für Smartphones installiert werden.

Die wichtigsten Funktionen von X-Marks

Xmarks wichtigstes Feature ist die Kompatibilität mit allen gängigen Browserprogrammen. Der Internet Explorer wird ebenso unterstützt wie Firefox, Safari und Google Chrome. Die Bookmarks-Synchronisation ist dabei nicht darauf angewiesen, dass sämtliche Bookmarks auf den Rechnern verteilt gesichert sind, sondern greift auf einen eigenen Speicherort im Internet zu. Damit ist Xmarks vollkommen unabhängig von lokalen Speichermöglichkeiten. Selbst bei einer Formatierung sämtlicher Rechner können die Bookmark-Daten immer noch abgerufen werden. Ebenfalls möglich ist das Sharen der Bookmarks mit anderen Nutzern von Xmarks im Internet. Es können entweder alle Bookmarks öffentlich gemacht werden, oder es werden einzelne Ordner ausgewählt, die für das Sharing freigegeben werden sollen.

Die Entwicklung von X-Marks

Xmarks wurde ursprünglich als Alternative zu Google Browser Sync entwickelt. Die Software wurde von Mitch Kapor entwickelt, der im Jahr 2006 das Unternehmen Foxmarks in San Francisco gründete und später in Xmarks umbenannte. Xmarks sollte sich von Konkurrenzprodukten dadurch unterscheiden, dass die Bookmarks auch auf eigenen Servern abgespeichert werden können. Seit dem Jahr 2010 wird die Software von der Firma LastPass unter dem gleichen Markennamen fortgeführt.

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