24. April 2008

Analyse der Zielgruppe der Empfänger des Newsletters veränderte Konzept

Filed under: Newslettermarketing — @ 12:11

Durch eine Umfrage und deren Auswertung haben wir festgestellt, dass der Newsletter gar nicht zum größten Teil an Studenten geht, wie wir bisher immer vermuteten. Die Zielgruppe ist breiter gestreut, was auch nach unserer Überlegung Sinn macht, denn die Downloads von Wirtschaftsmaterialien, Skripten und Präsentationen betrifft ja nicht nur Studenten, sondern auch Topmanager, Manager, Unternehmer und vor allem Angestellte, die entsprechende Arbeiten im Unternehmen erledigen sollen.

Hier eine kleine Übersicht, aus mehr als 170 befragten, was leider noch keine repräsentative Stichprobe darstellt, aber immerhin besser als gar nichts aussagt:

Zielgruppe Studentennewsletter

Seit dieser Erkenntnis sollte man auch an die Angestellten und Manager sowie die Unternehmer und Freiberufler als Zielgruppe denken. Wir werden weiter berichten, welche Werbemaßnahmen oder allgemeine Aktionen, Texte gut ankommen oder eher weniger gut aufgenommen werden.

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Newslettermarketing – kann man mit einem Newsletter an Studenten Geld verdienen?

Filed under: Newslettermarketing — @ 11:34

Diese Frage haben wir uns auch gestellt und seither experimentieren wir mit einem Newssletter für Studenten rum. Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Recht. Einfach alles, was ein Wirtschaftsstudent an Unterlagen benötigt, wird auf der Seite bwl24.net angeboten, zum Nulltarif versteht sich. Als kleine Gegenleistung versenden wir einmal im Monat einen mittlerweile, so hoffe ich, informativen Newsletter an die Studenten.

Das war nicht immer so

Am Beginn des Newsletters für Studenten, der in etwa im Jahr 2002 mit ca. 300 Empfängern startete, setzte sich der Inhalt eigentlich nur aus Werbung zusammen. Das machte sich auch in den Klickraten und der Resonanz bemerkbar. Ein Affiliprogramm nach dem anderen wurde beworben und getestet, nix funktionierte wirklich zufriedenstellend. An die Bezahlung der verwendeten Zeit war gar nicht zu denken. Das reinste Verlustgeschäft. Wie auch, wenn man eine Zeitung bekommt, wo von vorn bis hinten nur Reklame enthalten ist, wird man schnell das Abo kündigen, so ist es auch bei einem Newsletter.

Die Zielgruppe Studenten

Es handelt sich dabei um eine, wie ich meine, recht schwierige Zielgruppe, der man nur schwer was verkaufen kann. Zumal die ständig abgebrannt sind, aber doch irgendwo ihr Geld hrbekommen und ausgeben müssen, denn schließlich erhalten die meisten BAföG oder werden von den Eltern finanziert. Treten beide Fälle nicht ein, was sehr unwahrscheinlich und selten ist, muss der Student irgendwo arbeiten gehen. Diese Umstände versuchten wir aufzugreifen und teilten die Studenten zunächst in drei Gruppen ein:

  1. Der sorglose BAföG-Empfänger
  2. Der sorgenfreie privatfinanzierte Student (sponsord by Mum and Dad)
  3. Die arme Sau, der ewige Jobber

Derjenige, der sich um den Lebensunterhalt keine Sorgen machen musste, den versorgen wir mit Büchern, Lehrmaterial, Weiterbildung oder Freizeitgestaltung. Allen anderen, die Kohle ranschaffen müssen, zeigen wir Sparpotenziale, Arbeitsgelegenheiten, Verdienstquellen usw. Für alle Zielgruppen gilt, sie müssen oder wollen irgendwann mal ein Praktikum machen, Diplomarbeiten, Abschlussarbeiten, Seminararbeiten oder Hausarbeiten schreiben und nach dem Studium bei einer guten, bekannten und renomierten Firma einen richtig hochbezahlten Job haben.

Was kann man in einem Newsletter an Studenten vermarkten?

So, nachdem wir die Zielgruppe etwas charakterisiert, eingegrenzt und bewertet haben, könnte man ja überlegen, mit welchem Produkten man die Leser umgarnt, um damit Geld zu verdienen. Leichter gesagt als getan. Wir haben alles ausprobiert und handelten nach dem Motto “Je mehr, desto besser.” was sich später noch als Fehler herausstellen sollte. Kreditkarten, Meinungsumfragen, Versicherungen und andere Studentenportale wurden beworben. Auch kostenlose Angebote wie Produktproben, Websites oder Probeabos von Zeitschriften für Studenten. Nicht zuletzt Fernstudium, Bücher, Girokonten, je selbst Kredite für Studenten. Wir haben alles probiert. Einen richtigen Erfolg hatten wir damit nie. Irgendwann haben wir begonnen Texte zu schreiben. Diese packten wir nun zusätzlich in den Newsletter mit rein. Viele Monate später bekamen wir heraus, das besonders das Feld des Praktikums oder allgemein der Jobangebote, Vorstellungsgespräche, Assessmentcenter usw. sehr auf die Empfänger wirkt.

Den Newsletter bei eBay anbieten und Werbeplätze verkaufen

Selbstverständlich haben wir auch versucht den Newsletter bei eBay zu vermarkten und Monatsabos dort zu verkaufen. Für anfangs 49,95 EUR bis später zu 79,95 EUR gingen die Interessenten mit. Bei mehr als 20.000 Empfängern ist das eigentlich ein Schnäppchen, denn in der Branche muss ein Werbekunde bis zu 30 EUR TKP also pro 1.000 Adressen zahlen, was bei unserem Letter dann satte 600 EUR wären.

Das klappte schon viel besser, bescherte uns aber auch eine Flut von MLM Firmen (Multilevelmarketing), Nonameprodukten und für die Studies absolut uninteressante Angebote. Auch billige Affiliateseiten wurden beworben, Fitnesspräperate, Finanzdienstleister, eben alles, was wir selber schon durchhatten und als schlecht oder inakzeptabel einstuften. Um so besser, dass man nun für die Anzeige pauschal bezahlt wurde und der Werbeerfolg mit dem verbundenen Risiko beim Kunden lag. Dachten wir uns.

Es kam wie es kommen musste, einige riefen an und beschwerten sich, dass trotz des großen Newsletters kaum oder niemand auf ihre Werbung klickte. War ja auch kein wunder, denn unsere drei Zielgruppen hatten einfach keinen Bock auf Fitnessmittelchen oder Flirtchat mit trallala. Aufgrund der eBay Vermarktung konnten wir den Käufern des Newsletters auch nicht absagen, also rein in den Letter mit 3 bis 5 Werbeblöcken waren wir jeden Monat finanziert und verdienten so nach mehr als 4 Jahren das erste mal Geld, d.h. wir nahmen pro versendeten Newsletter mehr ein als wir dafür ausgeben mussten. Die Anfangsverluste waren damit jedoch bei weitem noch nicht gedeckt. Allerdings ließ die Qualität noch weiter zu wünschen ürbig als bisher, wo wir die Werbung aussuchten.

Was kostet der Versand?

Anfangs sendeten wir per Outlook mittels blindcopy. Das ging noch ganz gut, später nutzten wir ein eigenes webbasiertes Newslettersystem, was die nun mittlerweile mehr als 1.000 Empfänger über den eigenen Server anmailte. Der Erfolg wurde nicht wesentlich gesteigert. Bis hier war der Versand gratis. Das Thema wuchs und mit jedem hinzugewonnenen Newsletterempfänger wurde die Wahrscheinlichkeit größer, dass unser Newsletter in den Spamfilter von AOL, GMX, web.de oder yahoo hängen blieb. Unser mittlerweile neues System (PHP List), was auch über unseren eigenen Server immer noch kostenlos betrieben werden konnte, wurde dann durch eine Vertragsänderung des Providers lahmgelegt, so dass ein erneuter Umzug zu newsmarketing.de stattfand. Aber auch die ließen uns im Stich und kündigten den Service. Hier bezahlten wir allerdings schon für den Versand mehrere Dutzend Euro pro Versand. Der Vorteil war allerdings, dass über einen fremden Server gesendet wurde und somit das Thema SPAM vorerst vom Tisch war. newsmarketing.de ließ sich den Spaß mit 0,002 EUR je Adresse (also 2 EUR TKP) bezahlen. Das waren überschaubare Beträge und im Branchenvergleich eher ein Schnapper. Bei ca. 25.000 Adressen kamen da gerade mal 50 EUR zusammen.

Professionelle Hilfe vom Newsletterexperten

Von dort aus ging die Reis zum Newsletterexperten Karsten Büttner weiter, was aus heutiger Sicht einer der besten Entscheidungen in unserer Karriere rund um das Thema Newslettermarketing war. Ein neues Versandsystem, was wesentlich mehr Möglichkeiten bot, als wir uns bisher zu träumen gewagt hatten. Klickraten messen, Öffnungsraten messen, Umfragen implementieren, Gutscheincodes generieren, Zielgruppen definieren, Versand in mehreren Paketen, Bouncemanagement, Abgleich mit der Robinsonliste usw. Übrigens, das die Qualität der Newsletter stetig zunimmt und auch die Dankbarkeit der Leser, somit die Sparate sinkt wird auch im Text Newsletter-Marketing – aktuelle Trends

von Alexander Müller so beschrieben. Na dann sind wir mal gespannt, ob durch unsere Recherchen, Analysen, Optimierungen und Veränderungen am Newsletter ein ähnlicher Trend verzeichnet werden kann. Freuen Sie sich schon jetzt über den nächsten Blogbeitrag, denn da gehen wir direkt in die Welt der Zahlen und informieren Sie regelmäßig über unseren Newsletter.

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17. April 2008

Backlinks finden mit Yahoo Site Explorer

Filed under: Tools — @ 08:51

Backlinks finden mit Yahoo Site Explorer wie stark eine Domain ist, hängt unter anderem von der Qualität und der Anzahl der Backlinks ab. Neben dem Alter der Domain ist es also äußerst wichtig dieses Kriterium zu prüfen. Dabei hilft der kostenlose Service von Yahoo, welcher Yahoo! Site Explorer heißt. Treu bleiben Durch die Eingabe der zu prüfenden URL werden entweder sämtliche von Yahoo indizierten Seiten ausgegeben oder aber die eingehenden Links dieser Internetadresse aufgelistet. Jeder Webmaster sollte darauf achten, seine Backlinks immer mit dem selben Tool, wie dem Site Explorer von Yahoo zu prüfen. So können Abweichungen des Ergebnis aufgrund unterschiedlicher Werkzeuge und Programme vermieden werden. Also immer mit einem Webservice checken, so erhält man die besten und vor allem vergleichbaren Ergebnisse. Erst prüfen, dann registrieren oder kaufen Der Backlinkcheck vor dem Kauf oder der Registrierung der Adresse kann unliebsame Linkverweise anderer Domains bereits im Vorfeld aufdecken und somit eventuelle Qualitätsverluste durch die so genannte bad neighbourhood (schlechte Nachbarschaft) identifizieren. Aber auch das Gegenteil kann möglich sein, durch derartige Checks kann man die ein oder andere nicht mehr genutzte Domain finden, auf welche noch sehr gute Backlinks verweisen. In Fachkreisen wird das Suchen nach abgelaufenen Domains, also solchen Domains, bei denen der Registrierungsvertrag abgelaufen ist und welche wieder frei zur Anmeldung stehen, Expired Domains bezeichnet.

http://siteexplorer.search.yahoo.com/

Yahoo Site Explorer Startseite Yahoo Site Explorer Index oder PagesYahoo Site Explorer Inlinks oder Backlinks Yahoo Site Explorer Inlnks filtern

1. Hier wird die zu prüfende Adresse eingegeben.

2. Pages gibt an, wie viele Seiten sich im Index bei Yahoo von der Hauptdomain befinden. In dem Fall existiert nur eine Seite mit der Domain musterseite.de

3. Unter "Inlinks" sind die eingehenden Links mit den dazugehörigen Seiten aufgelistet. Bei einem Klick auf eines der Inlinkergebnisse, sollte man auf der sich öffnenden Seite einen Links zur Adresse musterseite.de finden.

4.1. Dieser Einstellung ermöglicht die Filterung nach den Seiten, welche die eingehenden Links beherrbergen. Bei "From all pages" werden alle Seiten mit Inlinks angezeigt, egal von welcher Adresse oder Subadresse sie stammen. Es wird dann also sowohl der Link von bespiel.test.de als auch von www.test.de gezeigt.

4.2. Das zweite Listenfeld ermöglicht den Filter so zu steuern, dass er entweder die Backlinks auf genau die im Kopfbereich des Site Explorers eingegebene Domain (www.musterseite.de) anzeigt oder alle Backlinks auf die Domain, also auch auf Unterseiten oder Subdomains. Beispiel: "Entire Sites" zeigt sowohl den Backlink auf www.musterseite.de als auch den Backlink auf www.musterseite.de/unterseite.html oder subdomain.musterseite.de an.

Nicht nur die Yahoo Backlinks, sondern auch die von Sistrix werden allerdings kostenpflichtig in der Sistrixtoolbox mit dem Backlinkmodul dargestellt. Insgesamt also wesentlich mehr Daten, eine bessere Aufbereitung der Backlinks sowie eine übersichtlichere Darstellung.

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15. April 2008

Bestimme das Alter einer Domain

Filed under: Tools — @ 11:04

Sofern man sich nicht für eine „nagelneue“ Adresse entscheidet, sondern die Webadresse einem Vorbesitzer abkaufen möchte, sollten dabei einige Punkte beachtet werden. Als eine der wichtigen Kriterien bei der Suche nach einer geeigneten Internetadresse (URL), sollte das Domainalter der Adresse ermittelt und bestimmt werden. Auch eine scheinbar unregistrierte Adresse muss nicht immer unregistriert gewesen sein. Auch die ehemaligen Inhalte der Seite sollten kontrolliert werden, bevor man die Adresse kauft. Sollten pornografische Inhalte oder andere nicht themenrelevante Inhalte unter der favorisierten Domain gehostet worden sein, so sollte man vom Kauf lieber Abstand nehmen. Und genau das kann man über die englischsprachige „Waybackmachine“, was so viel heißt wie „Rückwegmaschine“ herausfinden. Der Service von archive.org hat sich zur Aufgabe gemacht, das komplette Internet zu archivieren und dabei frühere Versionen aller Medien auch in Zukunft verfügbar zu machen. So kann jeder herausfinden, was auf einer Seite früher einmal angeboten oder geschrieben wurde. Erreichbar ist es unter http://www.archive.org/web/web.php. Als Ergebnis der Suche erhält der User eine tabellarische Übersicht, welche die chronologisch sortierte History einer Domain aufzeigt. Ein Klick auf den entsprechenden Datumslink zeigt nach einer zögerlichen Aufbauphase das alte Gesicht der Domain mit entsprechenden Bildern, Texten und Layout aus dieser Zeit. Vorsicht, dass kann manchmal recht erschreckend sein. Übrigens, das Sternchen an den Einträgen bedeutet, dass es eine neuere Version im Gegensatz zum vorherigen Eintrag darstellt. So erklären sich auch die teilweise unterschiedliche Anzahl an Einträgen pro Jahr. Je weniger Einträge mit Sternchen, desto länger wurde an der Seite nichts geändert. Somit werden unnötige Kopien und somit Speicherplatz auf archive.org vermieden. URL: http://www.archive.org/web/web.php

Domainalter bestimmen Startseite archive.org

Legende zur Waybackmaschine:

1. Hier gibt man die zu suchende Adresse ein, bspw. www.wunschseite.de.

2. Hier steht die Adresse, deren Daten im unteren Bereich angezeigt werden.

3. Die Anzahl der gefundenen archiviereten Seiten.

4. Der Zeitraum, in dem archivierte Seiten gesucht werden.

5. Eine Jahresspalte, in dem Fall liegen keine archivierten Seiten der Adresse vor, die Spalte ist leer.

6. Im Jahr 2000 sind 4 archivierte Seiten gespeichert. Also 4 verschiedene Versionen der Seiten. Das Sternchen weist darauf hin, dass es sich jeweils um unterschiedliche Versionen der Seiten handelt, also die Seite mindestens 4 mal im Jahr 2000 geändert wurde.

Hinweis: Nach dem Klick auf den jeweiligen Datumslink, gelangt man zur archivierten Seite. Der Ladevorgang dauert in den meisten Fällen mehrere Sekunden und kann auch abrechen oder zu einer Fehlerseiten führen. Darüber hinaus werden nicht immer alle Bilder der alten Seiten angezeigt, Texte jedoch immer.

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14. April 2008

Adsspy bei Adsense

Filed under: AdSense — @ 18:02

Meine Güte, was´n das nu wieder. Bei allen meinen Adsense Anzeigen wird der mist eingeblendet. Hoffe nur mal, dass das nicht jeder sieht, denn teilweise wird dadurch das Layout zerstört.

Adsense mit Adsspy

Adsense mit Adsspy 468

Was kann man damit machen?

Ich verute mal, damit kann man sehen, wie viele Werbefirmen speziell auf dieser Seite sich in die Adsense eingebucht haben, oder?

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