30. April 2010

Ein Beispiel zu IP Domain oder Linkpopularität

Filed under: SEO — @ 13:12

Schwieriges Thema, daher sofort ein Beispiel

Seite A: bäääh, so sollte es nicht aussehen…

Seite A besitzt insgesamt 10.000 Backlinks. Das klingt erstmal gut, schauen wir jedoch genauer hin.

Von diesen 10.000 Backlinks kommen etwa 9.950 von der selben Domain, daher auch von der selben IP-Adresse. Die Struktur der Backlinks ist aus diesem Grund nicht sehr gut verteilt und schlecht gemischt, so dass man qualitativ bei der Seite A Abstriche machen muss. Es handelt sich wahrscheinlich um einen anorganischen (nicht natürlichen) Linkaufbau.

Seite B: "So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich mir das gewünscht…"

Seite B besitzt ebenso 10.000 Backlinks, wie Seite A. Bei Seite B verteilen sich jedoch die Backlinks wie folgt:

Von den 10.000 Backlinks kommen circa 500 von derselben IP-Adresse, aber nicht von der selben Domain. Das heißt, es gibt auf einem Server mehrere Domains, die jeweils auf unserer Seite B verlinken. Diese Tatsache kann durchaus natürlichen Ursprungs sein, denn ein Provider wie Strato oder 1und1 haben ja auf einem Server immer viele unterschiedliche Kunden mit unterschiedlichen Domains gehostet, so dass nun viele unterschiedliche Kunden mit unterschiedlichen Domains von einer IP Adresse Backlinks der Seite B liefern. Es ist sehr unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich, dass diese vielen unterschiedlichen Domains auf diesem Server alle derselben Person gehören und somit eine bewusste Verlinkungen für die Seite B erzeugt wurde.

Die restlichen Backlinks der Seite B (9.500) kommen von unterschiedlichen IP Adressen und somit von unterschiedlichen Domains. Das muss in der heutigen Zeit der Billighoster noch lange nicht bedeuten, dass hier ein natürlicher Linkaufbau für Seite B vorliegt, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr gering, dass jemand für eine Seite solch einen Aufwand betreibt. Es müsste sich dabei schon um eine Seite mit enorm großen finanziellen Potenzial handeln, wie das eventuell im Bereich von Krediten und Versicherungen der Fall ist.

Seite B hat also sehr viel mehr unterschiedliche Backlinks, die anscheinend unterschiedlicher Herkunft (unterschiedliche Domaininhaber) sind. Aus Sicht der Backlinks würde man bei expired Domains definitiv Seite B bervorzugen.

Grafische Erläuterung von Prof. Mario Fischer

Ich hoffe Mario Fischer hat nix gegen die Verwendung seines Bildes, daher hier meine Bitte, es verwenden zu dürfen. Es sagt mehr aus als tausend Worte.

mario fischer popularität backlinks

Quelle: Prof. Mario Fischer, SMX, 23.03.2010, München,

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1. April 2010

Google führt nopaid-Attribut gegen bezahlte Links ein

Filed under: SEO — @ 07:26

Wie ja sicher alle wissen, versucht Google die Serps sauber zu halten, indem seit einige Zeit Seiten bestraft werden, die Links verkaufen oder kaufen. Der Webmaster verstößt gegen die Google Webmasterrichtlinien, wenn er versucht das Ranking seiner Seite durch das Kaufen von Links zu beeinflussen. Bisher wollte Google Webmaster dazu animieren, in den Google Webmastertools Linkkäufer zu melden. Das funktionierte selbstverständlich nur mit mäßigem Erfolg. Auch entsprechende Androhungen von Matt Cutts (von Marcus Tandler so schön als Nebelkerze bezeichnet, von Frank beschrieben und auch in der letzten Sendung seofm live gewesen) waren bisher mehr oder weniger erfolgreich.

Kommt nun der Durchbruch via nopaid-Attribut?

Das ist die große Frage, aber vorstellbar ist es schon, denn Google hatte ja auch mit der Einführung des nofollow Attributes ziemlich großen Erfolg, der darin begründet liegt, dass sehr viele Webmaster der Szene, Software wie WordPress oder Forensoftware wie phpbb dieses Attribut anbieten und nutzen.

Wozu das nopaid Attribut?

Nach dem Einbinden des nopaid Attributes in einen Link erfährt der Googlebot vom Webmaster, dass eben dieser Link nicht gekauft wurde. Das Attribut wird ebenso eingebaut wie das nofollow Attribut und zwar

<a rel="nopaid" href="http://www.fremde-seite.de">Linktext</a>

Wie sich das künftige Ranking mit dem nopaid Attribut verändert bleibt abzuwarten.

WordPress Plugin zum Umwandeln von Links in nopaid Links

Installation des Plugins unter WordPress

1. nopaid Plugin downloaden

2. Plugin hochladen via WordPress >> Plugins >> Installieren >> Hochladen

3. Plugin aktivieren, fertig!

Alle externen Links, welche nicht schon mit nofollow versehen sind, werden auf nopaid gesetzt. Warten wir mal ab, was uns Google als nächstes aufbürdet. Also Abwarten und Tee trinken.

Wer berichtet noch über das Thema gekaufte Links?

sistrix

seo-united.de

seoux Indianer

torschtl

mario fischer

whizbiz

webhelps

boeserseo

seokratie

seospot

Gerald

Jens

seonaut

stereophone

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