24. Mai 2010

Searchmetrics Suite – SEO-Unterstützung aus einer Hand

Filed under: Tools — @ 14:27

Eine gute Suchmaschinenoptimierung macht nur dann Sinn, wenn ihr Erfolg auch überprüft werden kann. Soweit so gut – doch wie kann dieser Erfolg gemessen werden? Eine Menge kleiner Tools, die einzelne Kennzahlen überprüfen, bei der Keywordrecherche unterstützen oder einfache Reports erstellen, sollen zwar den Alltag des SEO-Spezialisten erleichtern, in Wirklichkeit machen sie die Arbeit aber eher noch komplizierter.

Eine Softwarelösung, die eine Vielzahl dieser kleinen SEO-Teilbereiche abdeckt und alle wichtigen Leistungen rund um die Suchmaschinenoptimierung aus einer Hand bietet, ist die Searchmetrics Suite.

Was macht die Searchmetrics Suite?

Die Searchmetrics Suite unterstützt mit ihrem umfangreichen Funktionsprogramm alle SEO-Aktivitäten. Das Cockpit verschafft stets einen Überblick über den Status der eigenen oder betreuten Projekte und stellt die wichtigsten Kennzahlen (z. B. Page Rank, DMOZ-Einträge, Backlinks) auf einen Blick zusammen. SEO-Spezialisten dürften an dieser Software die einfache Bedienbarkeit und den großen Funktionsumfang schätzen. SEO- und SEM-Maßnahmen können gezielt ausgewählt, in die Wege geleitet und überwacht werden. Gleichzeitig können auch die Aktivitäten der Konkurrenz überwacht werden.

Je nachdem, wie umfangreich die Leistungen benötigt werden, kann auf drei verschiedene Ausbaustufen zurückgegriffen werden: Basic, Premium und Ultimate.

Die Searchmetrics Suite Versionen

Im Wesentlichen bieten die drei Versionen von Searchmetrics ähnliche Einzelfunktionen, auch wenn die Premium- und Ultimate-Version natürlich wesentlich mehr Detailfunktionen bieten (zu den Funktionen mehr im zweiten Teil unserer Serie). Der größte Unterschied liegt jedoch in der Größenordnung, in der die Versionen genutzt werden können, wie die folgende Tabelle zeigt:

 
Basic
Premium
Ultimate
Top Keywords
pro abgefragte
Domain
10.000 25.000 50.000
Export von
Keyword-/
Domaindaten
nein ja ja
Tiefenanalyse 3 Domains
(100 Keywords)

ab 5 Domains
(250 Keywords)

ab 10 Domains
(1.000 Keywords)
Monatlicher Preis ab 398 Euro ab 675 Euro ab 1370 Euro

Die Basic-Version kann grundsätzlich von jedem genutzt werden, der sich mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Die Premium Edition der Searchmetrics Suite richtet sich an SEO- Spezialisten, die ihre Projekte professionell und umfangreich betreuen und analysieren möchten. Für den besonderen Anspruch ist die Ultimate Version geeignet, die in Großprojekten eine breite Datenbasis für strategisch wichtige Entscheidungen liefern kann.

Zum Tool: searchmetrics.de

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5. Mai 2010

Kann man mit einem Onlinetool expired Domains finden?

Filed under: Tools — @ 09:35

Diese Frage habe ich mir immer gestellt und glaubte bisher, kein Programmierer oder SEO dieser Welt, ist so bescheuert, ein solches Tool zu veröffentlichen, um anderen und fremden Menschen eben expired Domains quasi anzubieten oder zu schenken. Dachte ich bisher, doch wie schon einige Male in meinem Leben, habe ich hier auch falsch gedacht. Mir wurde kürzlich eben ein solches Tool vorgestellt, ich durfte es testen und möchte an dieser Stelle darüber berichten.

Orange SEO bietet expired Domains an

In der Suchmaske für die Abfrage der Datenbank kann der Benutzer nicht nur gewünschte Schlagwörter eingehen, welche in der expired Domain enthalten sein sollen, sondern auch der Mindestwert von PR ( Pagerank), Link-Pop, DomainPop, IP-Pop können erfasst werden. Das gestaltet die Suche sehr viel einfacher und filtert von Anfang an unerwünschte Ergebnisse.

expired domainsIn meinem Test habe ich das Wort "Versicherung", "Radio" und "Kind" eingegeben und habe in der Tat so jeder Abfrage Ergebnisse bekommen. Nun liegt es an jedem selbst, die zur Verfügung gestellten Domains entsprechend zu prüfen, um sie anschließend registrieren zu können. Denn die gehören wirklich keine mehr, man könnte theoretischer Weise alle angebotenen Adressen innerhalb von wenigen Sekunden mit einem Domainrobot auf seinen Namen registrieren. Ob das allerdings Sinn macht, wage ich zu bezweifeln, denn jeder, der genauer anschaut, wird feststellen, dass hier auch viel Schund dabei ist.

Wie filtere ich die guten von den schlechten Domains?

Die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen. Ne, im Ernst, eine absolute Sicherheit wird es bei dieser Frage nie geben. Man kann jedoch einige sinnvolle Voreinstellungen im Tool und bei der anschließenden Prüfung vornehmen, um nicht jede x-beliebige Domain angezeigt zu bekommen oder zu reggen.

PR echt oder gespiegelt?

Die Einstellung des Pageranks allein wird uns nicht weiterführen, denn sicher ist jedem bekannt, dass man den PR auch faken kann, indem der PR gespiegelt wird. Zur Erläuterung: Es ist technisch möglich, den PR einer anderen, PR-stärkeren Seite auf den einer PR-schwachen Seite zu übertragen. Für Außenstehende und Laien sieht es tatsächlich so aus, als hätte die Ursprungsseite einen sehr guten Pagerank, was natürlich nicht der Wahrheit entspricht. MIt derartigen gespiegelten Seiten wird dann häufig Linktausch betrieben. Und, wer tauscht nicht gern mit einer PR 5 oder 6 Seite? Daher sollte man immer dieses Kriterium prüfen oder prüfen lassen und zusätzlich auch die Anzahl der Backlinks sowie deren Qualität prüfen. Das von uns getestete Tool gibt dem User direkt zum Thema PR spiegeln einen Hinweis hinter jeder Domain aus. Wir werden auch demnächst Tools testen, die die Spiegelung von Seiten bzw. PR analysiert.

Guter Artikel zum Thema gespiegelter PR von hp-profi.info

Tool zum Testen von gespiegeltem Pagerank von web4site.de

Auch ein guter Tipp:

"Zudem können Sie auch den Google Cache (Zwischenspeicher) für eine Domain unter http://209.85.135.104/search?q=cache:www.domainname.de&hl=de prüfen. Ersetzen Sie www.domain.de einfach mit dem zu prüfenden Domainnamen. Solange eine "wertlose" Domain den Pagerank einer anderen Domain wiederspiegelt befinden sich im Cache der wertlosen Domain die Daten der "wertvollen" gespiegelten Domain."

Quelle: http://www.hp-profi.info

IP, Domain und Linkpop

Nachdem wir also wissen, dass der PR allein für eine gute und starke Domain kein aussagefähiges Kriterium darstellt, müssen weitere Indikatoren bei der Prüfung herangezogen werden. Ich fasse aus Einfachheitsgründen die Popularität einer Seite, bestehend aus IP-, Domain- und LInk-Popularität zusammen.

Kern der Popularität ist die Anzahl der Backlinks von entweder unterschiedlichen IP- Adressen (IP- Popularität), unterschiedlichen Domains ( Domain-Popularität) oder unterschiedlichen Links, ohne dabei jeweils auf die Domain oder IP Herkunft zu achten. So kann man eine Qualitätseinstufung vornehmen, welche Backlinks von unterschiedlichen IP Adressen höher gewichten, als Backlinks von unterschiedlichen Domains oder einfach nur eine bestimmte Anzahl von links, jeweils von einer Seite. Hui, das Thema ist in der Tat wirklich schwer zu erklären. Daher versuche ich es jetzt einmal mit einem Beispiel die Popularität von IP, Domain und Links zu erklären.

Wie filtere ich nun die guten von den schlechten Domains?

Lange Rede kurzer Sinn. Nach obigen Beispiele und den Erläuterungen dazu ist es nun klar, wie man das online Tool von Orange SEO zum Finden von expired Domains einstellen sollte:

min. PR:

gewünschten PR eingeben

min. IP-POP:

Eine Zahl eingeben, hier muss man in der Tat testen, da ja immer eine unterschiedliche Zahl von Domains in der Datenbank vorhanden sind.

Fazit zum Tool expired Domains

Die wirklich dicken Frische wird man mit diesem Tool nicht finden, da muss man sich schon selbst was bauen. Wie sich sicher jeder denken kann, werden die Betreiber die guten Domains vorher für sich selbst registrieren und nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Doch ich kann mir vorstellen, dass man den ein oder anderen Glücksgriff hinsichtlich einer expired Domain mit diesem Tool machen kann, wenn man in regelmäßigen Abständen vorbei schaut und entsprechende Einstellungen im Filter vornimmt. Ich hab zumindest schon was für mich registriert ;-)

Was etwas stört:

  1. Man kann nciht mehr als 5 Datensätze pro Seite sehen. Das erzeugt teilweise sehr viele UNterseiten, was die NAvigation etwas nervig macht.
  2. Eine kleine Hilfe für Fachbegriffe oder allgemein zum Tool, der Rechenweise oder nur der Klärung von Verständnisfragen und Abkürzungen würde dem Service und den Besuchern gut tun. Kann man aber Gott sei Dank nachholen.
  3. Viele Datensätze stehen über einen sehr langen Zeitraum auf "Wird geprüft" oder "Ermittlung ausstehend" – lieber die Daten ganz weglassen, bevor nur unvollständige Datensätze ausgegeben werden. Weniger ist manchmal mehr ;-)

 

Zum Tool expired Domains

Das Tool erreicht man unter http://orange-seo.de

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31. März 2010

Bad Neighbourhood mit Onlinetools erkennen

Filed under: Tools — @ 15:15
This entry is part 3 of 3 in the series Bad Neighbourhood

In diesem Abschnitt möchte ich einige Möglichkeiten aufzeigen, mit kostenlosen oder kostenpflichtigen Onlinetools aus dem Internet das Problem der schlechten Nachbarschaft zu prüfen und entsprechende Schlüsse zu ziehen, um so Argumente für oder gegen Linkanfragen zu bekommen oder bereits bestehende Links nachhaltig zu prüfen.

SISTRIX – früherer, vergangener oder historischer Pagerank

Diese Möglichkeit nutze ich regelmäßig. Sie kostet zwar etwas Geld, ich kann aber nicht nur dieses Tool nutzen, sondern noch viel mehr, daher ist es bei Sistrix eher ein Abfallprodukt für meine Analyse.

Wie geht’s genau?

Im SEO Tool von Sistrix gibt es eine Funktion, den Pagerank einer Seite über einen Zeitraum von mehreren Monaten in die Vergangenheit zurückverfolgen (Historischer Pagerank). Genau das ist der Schlüssel für meine Analyse und Bewertung der schlechten Nachbarschaft. Ist eine Seite bei Google negativ aufgefallen, so wurde sie womöglich in der Vergangenheit über den Pagerank abgestraft. Der Pagerank der Seite fällt in diesem Fall um etwa zwei Punkte, vielleicht von PR 5 auf PR 3. Eventuell wird diese Abstrafung wieder zurückgenommen, man kann aber anhand der Kurve recht gut erkennen, dass die Seite und wann einmal Mist gebaut hat und Google sie im Visier oder auf dem Schirm hat. Links zu dieser Seite werden von mir nur Notfall gesetzt oder wenn es wirklich redaktionell begründet liegt, eventuell auch mit nofollow.

So sieht die Abstrafung in einem Diagramm aus?

Pagerank AbstrafungAus diesem Diagramm ist eindeutig erkennbar, dass die Internetseite. Wann im November von einem Pagerank 3 auf einen PR 0 zurückgestuft und somit von Google mit einer Strafe (penalty) belegt wurde. Dies muss keine Auswirkung auf das aktuelle Ranking in den Suchergebnissen haben, Besucher müssen daher nicht ausbleiben, jedoch ist es für den Webmaster, der sich mit Suchmaschinenoptimierung, Linktausch und Linkaufbau beschäftigt eine sehr große Schmach, da sehr viele Webmaster auf den Pagerank achten und Schlüsse auf die Mächtigkeit der Seite ziehen. Getreu dem Motto: wer den größten Pagerank hat, hat die beste Seite. Was ich im übrigen nicht vertrete. So habe ich eine Anfrage bekommen, auf welche ich aufgrund schlechter Nachbarschaft abgelehnt habe. Mir wurde als Argument entgegengehalten, man hätte doch genauso viele Backlinks wie meine Seite und wäre daher gleichberechtigt. Betreffende Webmaster hat wahrscheinlich noch nicht auf seinen historischen Pagerank geachtet und auf die Möglichkeit, dass andere Internet Seitenbetreibern dies ebenso tun können, dann hätte er wahrscheinlich anders argumentiert.

SISTRIX Sichtbarkeitsindex

Auch der Sichtbarkeitsindex von SISTRIX bietet eine Möglichkeit, schlechte Nachbarn via Onlinetool zu identifizieren. Was ist der SISTRIX  Sichtbarkeitsindex? Ich habe mir mal die erläuternde Passage aus der SISTRIX Hilfe geborgt.

Derzeit werden die ersten einhundert Treffer von rund einer viertel Million deutschsprachiger Keywords überwacht …, was jede Woche 25 Millionen Datenpunkte ergibt. Der Index wird berechnet aus der Platzierung einer Domain bei den überwachten Keywords, aus der zu erwartenden Klickrate aufgrund der Positionierung sowie aus dem Wert des Keywords (der erwartete Traffic für die jeweilige Suchphrase).
Der Sichtbarkeitsindex bietet Ihnen die Möglichkeit, den Erfolg einer Domain oder Subdomain in den SERPs zu beurteilen sowie die Entwicklung im Laufe des Beobachtungszeitraums zu überblicken. Im Folgenden werden nun Schritt für Schritt die aktuellen Möglichkeiten des SEO-Moduls beschrieben.

Quelle: https://tools.sistrix.de/download/pdf/toolbox-seo.pdf

So sieht eine eventuelle Abstrafung im Sichtbarkeitsindex aus

sistrix sichtbarkeitsindex bad neighborhood

Der Chart zeigt sehr deutlich, dass diese Seite Ende November einen herben Einbruch im Sichtbarkeitsindex verbuchen musste. Von ca. 3 auf 0 – eine natürliche Entwicklung ist hier eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist  eine Abstrafung durch Google. Diese wurde hier nicht über den PR durchgeführt, sondern durch eine Strafe im Googleindex (Serps). Die einzelnen Seiten der Webseite wurden schlichtweg um einige Plätze im Google Ranking nach hinten geschoben, so dass sie im Sichtbarkeitsindex und der hinterlegten Formel auf Null gefallen sind. Bei so einer Kurve, würde ich mit einem Link vorsichtig sein. Wenn dazu noch eine Achterbahn im historischen Pagerank kommt, dann ist der Beweis für schlechte Nachbarschaft quasi erbracht.

Hinweis: Bitte nicht von einzelnen Daten auf die Gesamtheit schließen, es handelt sich bei den Tools wie auch bei der augenscheinlichen Begutachtung von Seiten nur um subjektive Eindrücke, welche nicht immer der Wahrheit entsprechen müssen. Daher meine Empfehlung: Immer mehrere Analysen gleichzeitig durchführen, um so in der Summe ein Ergebnis für gute oder schlechte Nachbarschaft zu bekommen. Außerdem den guten Menschenverstand nciht vergessen. Das innere Gefühl, was mir sagt, ob einen Seite ok ist oder nicht.

Hier noch ein schönes Beispiel für eine doppelte Bestrafung. Sowohl der PR wurde von 6 auf 4 zurückgedreht, als auch der Sichtbarkeitsindex negativ beeinflusst, was sich an der Anzahl der indizierten Seiten bei Google zeigt.

seite mit penalty sistrix

Toolbar von Alexa, Google & Co.

Eine andere Möglichkeit mit einem Tool im Internet auf eine gute oder schlechte Nachbarschaft zu schließen, sind die Auswertungen oder die Ergebnisse einer Toolbar, insbesondere der von Alexa. Suchmaschinen wie Google  oder Internetdienste wie Alexa bedienen sich hier der so genannten Toolbars, die von den Benutzern auf den lokalen Computern installiert werden, so das durch diese Toolbars das Surfverhalten und damit die Verweildauer und das Klickverhalten der Internetnutzer überwacht und aufgezeichnet werden kann. Alexa nutzt so die Toolbar, um die durchschnittliche Verweildauer von Besuchern auf einer Seite herauszubekommen. Entgegen aller fachunkundigen Meinungen der durchschnittlichen Bevölkerung, Ist Alexander ein Virus oder eine ähnliche Schatzsoftware. Immer wieder finden Leute auf ihrem Computer zuhause so genannte Cookies, welcher von Alexa oder eher von der Toolbar gesetzt werden. Viele denken dann, sie sind von einem Virus infiziert und löschen panisch alles was es auf dem Rechner gibt.

Wenn man eine Seite wie hier beispielhaft Welt.de von Alexander Visieren lässt, bekommt man einige interessante Daten. So auch mit der Einstellung “Time on site” die durchschnittliche oder ungefähre Verweildauer der Besucher auf der Seite. Das gibt wiederum Aufschluss über die Qualität der Inhalte und somit der entsprechenden Nachbarschaft. Wenn man das mit anderen unbekannteren Seiten durchführt, kann man so unter Umständen durch diese Werte auf eine gute oder schlechte Nachbarschaft schließen. Wie auch die anderen Tools und deren Ergebnisse ist auch diese Möglichkeit nur beschränkt nutzbar und mit einem gewissen Risiko behaftet. Im Zweifelsfall würde ich alle Tools gleichzeitig zurate ziehen, um somit eine brauchbare Lösung zu finden.

Verweildauer auf Webseite

http://www.alexa.com/siteinfo/welt.de

Ausgehende Links auf Bad Neighbourhood regelmäßig prüfen

Ebenso wichtig wie das Prüfen von Anfragen oder fremden Webseiten auf schlechte Nachbarschaft ist das Prüfen bereits gesetzter Links auf Bad Neighbourhood. Ein Link ist immer ein Verweis auf eine Webseite, welche sich im Laufe der Jahre ändern kann. Nicht nur der Inhalt kann sich ändern, sondern auch der Besitzer und Eigentümer der Seite. So könnte es durchaus möglich sein, dass Webseiten von Firmen plötzlich zu schlechten Nachbarn werden, weil durch Insolvenz, Konkurs oder andere Umstände sich die Inhaber der Firma und somit der Internetseite geändert haben. Inhalte können angepasst oder auch komplett verändert werden, selbst das Themenfeld und die Branche kann plötzlich von Strümpfen auf Pornoseite wechseln. Das wäre für Ihre Seite der absolute Supergau. Wenn Sie diese Änderung nicht rechtzeitig bemerken, Linken Sie plötzlich auf eine pornographische Seite, eine Seite mit Viren oder anderen Schadprogrammen oder eventuell auf Internetseiten, welche Pishing-Software verbreiten. Wer will das schon?

Tipp (von Mario Fische rund auch mir):  Regelmäßig die eigenen Seiten hinsichtlich ausgehender Links überprüfen. Dazu kann das von mir bereits beschriebene online Tool Xenu zum prüfen defekter Links genutzt werden. Dieses erstellt eine Liste mit allen ausgehenden Links, welche nun mit einem einfachen Klick vom Webmaster schnell in Augenschein genommen werden können. Gegebenenfalls kann man entsprechende Links entfernen oder anpassen.

Gibt ein ein Onlinetool zur sicheren automatisierten Feststellung von Bad Neighborhood?

Aufgrund von Befragungen in der SEO-Szene kann ich feststellen, dass es solch ein Onlinetool nicht gibt, zumindest nicht im deutschsprachigen Raum und das dazu noch gratis. Wer eines kennt, kann es gern Kommentieren. Eine Seite ist mir diesbezüglich aufgefallen, welche ein solches Tool anbietet (kostenlos und ohne Anmeldung), bei welchem mir jedoch die Ergebnisse recht zufällig und unwillkürlich erscheinen. Darüber hinaus habe ich eine kleine Stichprobe der Ergebnisse selbst geprüft und konnte gleich beim ersten Link das Gegenteil beweisen. Daher kann ich dieses Tool zwar hier nennen, aber nicht als verlässliches Tool zum Feststellen von schlechter Nachbarschaft empfehlen. Kann ja jeder selbst mal ausprobieren und testen: http://www.bad-neighborhood.com/text-link-tool.htm

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17. März 2010

Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn

Filed under: Tools — @ 15:12
This entry is part 1 of 3 in the series Bad Neighbourhood

Sehr nervig ist zunächst das englische Wort Bad Neighbourhood, was soviel wie schlechte Nachbarschaft bedeutet. Ich weiß nie, wie es richtig geschrieben wird. Die Aussprache von Neighbourhood geht, aber bei der richtigen Schreibweise verlasse ich mich immer auf Google und dessen Hilfe durch das Vorschlagen mit “Meinten Sie” – also die Tippfehlerfunktion von Google.

Auch Mario Fischer schreibt in seinem Buch “Website Boosting 2.0: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing” einen kleinen Absatz zu diesem Thema. Vom Prinzip her ist es klar. Hier aber noch mal sehr kurz an einem Beispiel erklärt:

Das Problem zur Bad Neighbourhood oder schlechte Nachbarschaft lässt sich mit ihrer Nachbarschaft an ihrem eigenen Wohnort erklären. Stellen Sie sich vor, dort wohnte bisher immer eine seriöse, ordentliche und ansehnliche Familie, nennen wir sie Familie Meier. 2 Kinder, Hund und Garten. Frau und Mann haben einen guten Job in angesehenen Firmen. Kegelclub, Urlaub und gute Schulbildung. So wie es sich der Durchschnittsdeutsche wünscht.

Sie, also guter Nachbar, helfen ab und an, was sich auf Gegenseitigkeit beruht. Man trinkt ein Bier am Gartenzaun und grillt beim Autoputzen. Eben Nachbarschaftshilfe. Alle sind zufriedenen, auch Ihre eigenen Verwandten, Ihre Freunde und Arbeitskollegen finden diese Nachbarn gut und haben nichts gegen Ihre Hilfe. Im Gegenteil, Sie werden um diese Nachbarn etwas beneidet.

Bezug zum Internet

Sie linken mit Ihrer Internetseite auf eine sehr seriöse Seite. Google findet das ok, ja sogar toll. Auch andere Seiten finden Ihre Texte und die Verweise auf die von Ihnen gewählten und angelinkten Seiten super. Sie bekommen dadurch zusätzliche positive Reputation und Backlinks.

Neue Nachbarn, neue Probleme?

Zurück zu unserem Beispiel mit den angesehenen Nachbarn Familie Meier. Aus persönlichen Gründen zieht die Familie Meier in eine andere Stadt,  vielleicht wegen einer neuen Arbeit oä. Das Haus wird verkauft und es ziehen sehr bald neue Nachbarn zur Miete ein. Keiner kennt die Leute, kommen von einer entfernten Stadt oder sogar aus dem Ausland.

Was passiert wohl, wenn Sie dieser neuen Familie, Ihren neuen Nachbarn weiterhin so unter die Arme greifen wie bisher Familie Meier? Ihre Freunde und Verwandten, Bekannte und Kollegen werden die Nasen rümpfen und Fragen stellen, wie: Die sind doch neu hier? Warum hilfst du denen? Die sind dreckig, das siehst du den Kindern schon an. Arbeitslos sind die auch. Ich weiß, dass die aus der alten Wohnung raus geflogen sind und nun wollen die hier alles runter wirtschaften. Lass das lieber.

Was passiert, wenn Sie trotzdem, entgegen der Meinungen und Ratschläge Ihrer Bekannten weiter helfen?

Sie bekommen ebenso einen schlechten Ruf. Man sagt Ihnen nach, das sie auch dreckig und unseriös wären. Vielleicht verlieren Sie sogar Ihre eigenen Arbeit deswegen. Würden Sie das wollen?

Bezug zum Internet

Linken Sie regelmäßig auf schlechte Nachbarn, werden Sie immer mit diesen unseriösen Seiten in Verbindung gebracht. Ihnen wird ebenso eine gewisse Unseriösität angelastet, was bis zu Abstrafungen, so genannten Penalties von Google führen kann. Dann verlieren Sie womöglich Besucher und damit Traffic also Geld. Wer will das schon?

Fazit

Meiden Sie im wirklichen Leben und im Internet Bad Neighbourhood, also linken Sie nie oder wenn nur selten und mit dem Attribut nofollow auf schlechte Nachbarn, wenn Sie es aus irgendwelchen Gründen tun müssen. Warum eigentlich? Weil Sie bei den schlechten Nachbarn vielleicht doch einen guten Hinweis, einen interessanten Text oder sogar einen guten Onlinerechner gefunden haben, den Sie nun anlinken wollen. Besser und sicherer: Nicht anlinken, nur die URL als Text zur Quelle veröffentlichen.

Im nächsten Teil der Serie erfahren Sie, wie man Bad Neighbourhood ohne Hilfsmittel wie Onlinetools erkennt oder Seiten diesbezüglich einschätzen kann.

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5. Februar 2010

Häufigkeit von Keywords in redaktionellen Texten messen

Filed under: Tools — @ 09:37

Webmaster und SEOs sollten nicht nur bereits veröffentlichte Seiten im Netz auf das Verhältnis Keyword – Gesamttextmenge prüfen, sondern bereits vor der Veröffentlichung der Text darauf achten. Das geht mit dem ContenMan von contentmanufaktur.net. Dort kann man die Überschrift sowie eine Unterüberschrift sowie den Gesamten Text des Artikels. Dazu noch die Beschreibung des Textes sowie die Schlüsselwörter, also die Wörter, auf welche es im Text ankommen soll. Nun sind alle Parameter gegeben und das Tool kann die Anzahl der Schlüsselwörter zu der Anzahl der gesamten Textmenge zählen. So ähnlich hat das auch schon ein anderes hier vorgestelltes Tool zur Ermittlung der Keyworddichte gemacht.

Mal ehrlich, muss man unbedingt beim Schreiben darauf achten, genau 3 bis 5 % des Textes mit einem Wort zu füllen? Meine Meinung und Erfahrung sagt: Schwachsinn, schreibt einfach so, wie Ihr immer schreiben würdet, als Mensch, dann stimmt das Verhältnis automatisch und man braucht keine Formulierungskünste anwenden, um die magischen Prozentzahlen zu erreichen. Oder wollt Ihr versuchen einer Maschine wie Google zu imponieren? Ich nicht, ich schreibe für Menschen, nicht für Bots.

Trotzdem, netter Linkbait ;-)

Gefunden bei: http://www.internetworld.de

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