17. Juni 2009

Google Adsense: Umstellung der Kontenwährung und steuerliche Auswirkungen

Filed under: AdSense — @ 14:21

adsense-dollarnoten-pubcon-2009

Seit einiger Zeit ist es raus. Man kann bei Google Adsense nun sein Konto in Euro führen lassen. Kaum einer denkt darüber nach, was das für steuerlich Folgen haben könnte. Bei Abakus kommen einige Fragen auf, ob man Umsatzsteuer auf diese Einnahmen abführen müsse? Einige Finanzämter bejahen das, die Webmaster nehmen es hin und zahlen kräftig Umsatzsteuer aus den Einnahmen (wohl gemerkt aus, nicht von den Einnahmen, so wie es bei einer Unternehmerleistung üblich ist).

Beispiel:

Der Unternehmer erbringt eine Leistung in Höhe von 100 EUR. Er stellt aber 119 EUR in Rechnung, daher 19 % von der Leistung. Bei den Adsense ist es anders, denn man bekommt ja den Betrag auf sein Konto, somit inkl. vermeintlicher Umsatzsteuer. Daher ist dann aus 100 EUR die Steuer 15,97 EUR. Es verbleiben dem Publisher von den 100 EUR gerade mal 84,03 EUR. Es entsteht dem Webmaster ein Nachteil von 15,97 EUR.

Wie werden Adsense Einnahmen aber richtig berechnet und versteuert?

Es handelt sich bei Google Adsense um die Erbringung von sonstigen Leistungen auf elektronischem Weg gem. § 3a Abs. 4 Nr. 14 UStG. Sowohl mit dem Vertragspartner Google Inc. (Kalifornien, USA) als auch Google Ltd. Irland. Daraus folgt, die Leistungserbringung an Google ist nach § 3a Abs. 3 Satz 1 UStG zu beurteilen, da es sich bei Google Irland Ltd. um ein Unternehmen mit Sitz in den Mitgliedsstaaten handelt (USt-ID-Nr.: IE 6388047V) und bei Google Inc. um ein Land im Drittlandsgebiet (nicht EU).

Daher werden die sonstigen Leistungen, die ich als Publisher erbringe, dort ausgeführt, wo der Empfänger (Google) sein Unternehmen betreibt, also in Irland bzw. USA. Die Leistungen sind daher im Inland nicht steuerbar. Bitte mit steuerfrei nicht verwechseln, das ist ein umsatzsteuerlicher Unterschied, führt aber beides zur Nichtzahlung von Umsatzsteuer. Wo der Unterschied genau liegt? Bei der Frage, ob ich die Vorsteuer meiner Ausgaben am Jahresende anteilig korrigieren muss, das ist nämlcih bei steuerfreien Umsätzen nötig. Bei nicht steuerbaren hingegen nicht.

Fraglich ist jedoch, was passiert, wenn die Leistung an einer Betriebsstätte von Google im Inland (also Deutschland) ausgeführt wird. Dazu schreibt Google selbst nichts, weder in de AGBs noch im Forum oder per Mail aufgrund meiner Anfrage. Ich möchte gar nicht daran denken, was dann mit den deutschen Webmastern und Ihren schönen Einnahmen über Jahre hinweg passiern würde.

Nur eins dazu: Der Server über den die Werbung ausgeliefert wird (doubleclick.net /com) steht in:

www.doubleclick.com
IP Address: 216.73.93.8
Organization: Double Click
Country: United States
City, State: New York, NY

Das beruhigt mich und bestätigt die Recherche des Steuerberaters. Es ist eine nicht steuerbare Leistung, daher keine Umsatzsteuer. Punkt, Ende, Aus, Vorbei. Wer was anders sagt, soll es bitte in gleicher Weise (per Subsumtion) nachweise und belegen.

Also bitte nicht komme und schreiben: "Da stimmt nicht, weil ich´s bei Abakus von SEOMÜLLER und SUMAHEINI gelesen habe.

Quelle: In Anlehnung an HRG Steuerberatungsgesellschaft mbh

Übrigens, vielleicht sollte man sich einfach die Dollarnoten per Post senden lassen, sind ja eh nichts mehr Wert, vgl. dazu mein Beitrag zum Dollarkurs.

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13. Mai 2009

Wikipedia bricht eigene Regeln und Google Richtlinien

Filed under: Google — @ 09:17

Ich wollte bezüglich Werbebuchung mit wirtschaftslexikon24.net in Kontakt treten. Schon nervig, das es keine Telefonnummer auf der Seite gibt, haben ich an die angegebene Mailadresse eine zweisprachige Nachricht gesendet. Leider konnte die nicht zugestelt werden, da hat wohl bewusst jemand eine falsche angegeben, Herr Witherton? Na gut, dachte ich, dann sehen wir mal nach, wem die Domain gehört. Hier der Eintrag:

Registrant:
Domains by Proxy, Inc.
DomainsByProxy.com
15111 N. Hayden Rd., Ste 160, PMB 353
Scottsdale, Arizona 85260
United States

Administrative Contact:
Private, Registration
Domains by Proxy, Inc.
DomainsByProxy.com
15111 N. Hayden Rd., Ste 160, PMB 353
Scottsdale, Arizona 85260
United States
(480) 624-2599

Also ich kann nciht viel Englisch, aber hier versucht jemand seine Identität zu verschleiern. Warum eigentlich, ist doch ein gutes Lexikon?

Wo bekommen die so viele Trust und Traffic her?

Ich fragte mich als nächstes, warum die so gut bei Google positioniert sind? Also erst mal Backlinks checken. Und siehe da, da war folgendes zu sehen:

Wikipedia sk (Slowenien)
Wikipedia sr (Srpski) – Wo ist das denn?
Wikipedia nl (Niederlande)
Wikipedia en (Englisch)
de.encarta.msn.com
Webkataloge ohne Ende
Mr. Wong

und auch Sachen wie
myranking.at
handelsblatt.com

Warum verstößt Wikipedia gegen eigene und auch gegen die Googlerichtlinien?

Auf einer russischen Wikipedia Seite wird plötzlich auf einen deutschen Artikel zum Thema “Efficient Consumer Response” verlinkt. Komisch, wie wollen die russischen Mitbürger diesen deutschen Text verstehen und warum ist das für Wikipedia plötzlich ein Link mit Mehrwert?

Ich habe auch mal eine seriöse Seite mit guten Inhalten bei Wikipedia verlinkt, da kam die Antwort, es sei nicht wikipediakonform, keine Seiten mit viel Werbung bla, bla bla.

Wirtschaftslexikon24.net strotzt nur so vor Adsense, also wenn da mal nicht Schiebung, Schmierung oder andere Vitamine im Spiel waren.

Google selbst müsste diese Seite bestrafen, da Sie eindeutig falsche Infos im Impressum angibt, die Betreiber nicht erreichbar sind und eine Whois Abfrage zu keinem Ergebnis führt.

Nein, Google belohnt so was

Aber Google belohnt diese Seite noch, mit Traffic und Besuchern. Lt. Sistrix mit einem Sichtbarkeitsindex von 7,33 Tendenz steigend und einem Alexarank von 48966 bleibt sicher über die Adsense einiges hängen. Deswegen akzeptiert man sicher auch nur Spenden und tritt unter falshen Namen und Gesichert auf.

Keiner der Verantworlichen ist über Xing erreichbar

Komisch. Leute die so viel Wissen und schrieben sind nicht bei Xong auffindbar.

Hier stinkt etwas Gewaltig nach mfa-Site (made for Adsense). Was meint Ihr dazu oder habt Ihr schon mal mit denen Kontakt gehabt?

Das Impressum ist im Bild abgelegt:

wirtschaftslexikon24.net

Limited ist gar nicht im englichen Handelsregister eingetragen

Ich habe mal á la Peter Zwegat im Register der englischen Limited nachgesehen,

http://wck2.companieshouse.gov.uk/3a6cc4f7579d1f0d27efbb1fc9bacadc/wcframe?name=accessCompanyInfo

Keine Eintrag. Logisch, Isle of Man ist Irland, also hab ich im irischen Handelsregister gesucht.

http://www.fsc.gov.im/pvi/pvi_fr.html

Auch nichts, das ist einfach der Oberhammer, eine Kapitalgesellschaft, die ohne Namen, Zuständigen, Kontakt jegliche Infos zu den Betreibern, einfach von Grund auf gefälscht, darf im Googleindex sein Unwesen tun.

OK, die Texte sind nciht schlecht, ich bin auch nicht neidisch, aber wenn, dann sollten alle gleich behandelt werden, unabhängig von Inhalten, Namen oder Herkunft. Und wer sich so anonymisiert, der gehört verbannt. Was meint Ihr?

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28. Juni 2008

Google nutzt Cookie mit Benutzereinstellungen auch für Google Sitesearch

Filed under: AdSense — @ 12:31

Das war mir bisher immer ein Rätsel. Ich habe ein Google Suchformular mit Adsense Anzeigen in eine Seite eingebunden und extra darauf geachtet, dass die Ergebnisse im selben Fenster geöffent werden.

Der Besucher soll ja nicht nach 5 Suchvorgängen 5 verschiedene Seiten geöffent haben. Da findet sich ja kein Schw… mehr zurecht. Trotz aller Bemühungen hat das bei mir nie geklappt. Der User sucht auf meiner Seite nach einem Wort, die Google Suche gibt das Ergebnis aus. So weit, so gut. Der User klickt auf einen Eintrag und plötzlich wird ein neues Fenster geöffent. Das will ich nicht und hab´s auch nicht eingestellt. Komisch jedoch, das das nur auf manchen PCs passiert. Bei einigen hat´s geklappt.

Google Allgemeine Voreinstellungen sind dran schuld

Irgendwann hat´s gedämmert. Das konnte an den Allgemein Einstellungen für die Googlesuche liegen. Denn die sind ja in einem Cookie auf meinen PC gespeichert.

Und siehe da, das hat geklappt.

Mail an Google Adsense geschrieben

Das hab ich mal Google Adsense mitgeteilt, in der Hoffnung, das das nciht schon allzuviele ander getan haben und ich mich hier etwas lächerlich mit den alten Kamellen mache. Selbst wenn, bisher hat das noch niemand von Google geändert. Also auf ein Neues. Man sollte das schon unterscheiden und seperat einstellen können, oder? Ich fänds jedenfalls gut, denn die Suche bei Google führt immer zu unterschiedlichen seiten,m die ich auch in verschiedenen Fenster aufgeheben möchte, um gleichzeitig die Ergebnisse zu vergleichen. Bei der Suche auf einer Seite mit dem Adsense Suchformular betrifft das allerdings nur ergebnisse einer bestimmte und sich immer wiederholenden Seite, also keine verschiedenen Seiten. Daher auch der Unterschied.

Mal abwarten was man schreibt oder ob´s da sogar ´nen Trick gibt?

Was alles mit der Google Sitesearch machbar ist, wird im googlewatchblog beschrieben. Auch in den Google Groups gibt es einen Beitrag zu dem Thema.

Google´s Anwort

Ging richtig schnell. Gesendet am 30.6. geantwortet am 3.7. also ganze 3 Tage, das verdient schon mal meinen Respekt. Nun aber zur Antwort, die da etwas zu wünschen übrig lässt:

…es besteht kein Zusammenhang zwischen Ihren Einstellungen bei www.google.de und der Anzeige der Suchergebnisseiten von AdSense. Wir haben Suchfeld mehrfach überprüft und konnten keine Probleme feststellen.
Die Suchergebnisseiten werden wie von Ihnen gewünscht und eingestellt im gleichen Fenster geöffnet.

Ich bin also unfähig, den Browser zu bedienen. Habe das Problem nochmals auf einer anderen Seite getestet und konnte den selben Fehler rekonstruieren. Merkwürdig. Nun schreibe ich noch einmal, mit Verweis auf den Blog und den Beitrag hier. Mal sehen was dann passiert.

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14. April 2008

Adsspy bei Adsense

Filed under: AdSense — @ 18:02

Meine Güte, was´n das nu wieder. Bei allen meinen Adsense Anzeigen wird der mist eingeblendet. Hoffe nur mal, dass das nicht jeder sieht, denn teilweise wird dadurch das Layout zerstört.

Adsense mit Adsspy

Adsense mit Adsspy 468

Was kann man damit machen?

Ich verute mal, damit kann man sehen, wie viele Werbefirmen speziell auf dieser Seite sich in die Adsense eingebucht haben, oder?

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19. März 2008

Tante Google erstickt im Geld und Webmaster ärgern sich

Filed under: AdSense — @ 11:04

HAbe gerade alte Threads aus dem Abakusforum gelesen. Da gings noch um einen Dollarkurs der bei 1,30 Dollar für einen Euro lag. Da schmunzeln wir heute drüber und reden von 1,56 oder so. Viele SEOs fragen sich, was man dagegen machen kann. Ihre Einnahmen bei Google Adsense schwinden von Monat zu Monat, obwohl die Einnahmen in Dollar sogar steigen. Wilde Spekulationen von Konto in Amerika einrichten bis Optionsscheine kaufen werden vorgestellt. Bei mir breitet sich da nur die Frage, ob es das wirklcih wert ist? Jeder Webmaster sollte dann auch ans Finanzamt denken und der Frage nachgehen, was passiert, wenn ich in Amerika ein Konto eröffne?

Ich habe das bisher so gemacht: Adsensekonto aussetzen und mal warten, aber da bisher der Kurs immer schlechter wurde und auch in Zukunftkeine Besserug absehbar ist, müsste man ja monatelang auf seine Einnahmen verzichten und das will ich nicht.

Deutsches Konto in US Dollar führen?

Wie siehts denn damit aus? Müsste doch eigentlich gehen, ich lass mir dann Checks in Dollar schicken und zahle die dann ein. Dann sollten zumindest die Gebühren geringer sein. Leider macht das nicht jede Bank, meine zumindest nicht.

Google bunkert Geld

Das müsste einem Unternehmer mal passieren, Geld von Kunden einnehmen und keine Fremdleistungen, Provisionen auszahlen müssen. Keiner will seine Kohle mehr haben und die in Amerika können sich mit dem Monopolygeld die Wände tapezieren. Das kann mal wieder nur Tante Google passieren.

Hier die Abakusdisskusion zum obigen Thema:

http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-38738.html und

http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-14771.html

Dollarkurs

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