21. Mai 2008

Ist der Hardbounce vom Provider abhängig?

Filed under: Newslettermarketing — @ 17:29

Wir haben mal analysiert und sind zum ergebnis gekommen, dass der Fehler “Mailbox unbekannt” mit ca. 74 % am häufigsten auftrat. Besonders bei den Freemailanbietern web.de (29%) – das kann wohl kaum an der falschen Schreibweise des Wortes web.de liegen. Auch häufig traten falsche Adressen bei gmx (10 %) yahoo (11%) auf. Insbesondere yahoo fällt durch falsche schreibweisen des Dominanamens yahoo auf. Da wird yaho.de oder yahooo.de geschrieben. Für uns ein Grund dafür, als Hoster, Provider oder ähnlicher Anbieter eben nicht yahoo zu nehmen, weil das ein Großteil der Leute schon im Kernh nicht schreiben kann.

Auch nicht zu verachten ist hotmail mit ebenso 9% Anteil an den Hardbounces.

Zusammenfassung Bounceanteile:

web.de 29%

gmx 10%

yahoo 11%

hotmail 9%

MSN 1%

AOL 1%

Gmail 0,3%

t-online.de 5%

Zu den obigen Daten entsprechend die Anteile der Provider im Newsletter

Im Newsletter sind…

24% web.de

27% gmx (de, com und net)

8% yahoo (de und com)

7% Hotmail (de und com)

0,3% MSN ;-)

3% aol (de und com)

4% t-online.de

1,1% gmail (de und com)

…Adressen.

Wer schneidet da wie ab?

gmail 0,27

gmx 0,3

aol 0,3

t-online 1,1

web.de 1,2

hotmail 1,3

yahoo 1,3

msn 3,3

Was sagen diese Zahlen aus?

Der Faktor ermittelt sich durch die Division folgender Anteile:

Anzahl der Bouncemails zum Gesamtbounceaufkommen

Anzahl des Mailanbieter zur Gesamtnewslettergröße

Beispiel

Bounceanteil beträgt bei web.de 29% und der Newsletteranteil von web.de umfasst 24% unser Qualitätsfaktor entspricht nun 29/24=1,2

Der Bounce-Provider-Qualitätsfaktor

Sieger ist wohl Gmail und Schlusslicht ist msn. Uns sagt der Faktor im Zusammenhang mit dem Newsletter aus, dass in abhängigkeit von der Häufigkeit des Providers im Gesmatletter gmail relativ wenige Bounceadresse liefert und MSN sehr viele. Woran das liegt kann nur spekuliert werden. Sind die MSN Benutzer frustriert und schreiben Ihre Adresse absichtlich falsch?

Obwohl web.de einen sehr großen Anteil im Letter einnimmt, sind die Fehlermails (Bouncemails) verhältnismäßig gering.

Eine wahre Qualitätsaussage der PRovider bzw. der USer kann selbstverständlich nicht getroffen werden, da uns die Daten allerdings vorlagen, haben wir versucht sie zu analysieren. Vielleicht hat ja jemand anders ncoh eine Idee, was das heißen könnte ;-)

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1 Kommentar

Hardbounce oder Softbounce ist hier die Frage

Filed under: Newslettermarketing — @ 15:41

Ein Bounce beschreibt allgemein das Abweisen der versendeten MAil vom Mailserver des Empfängers. Dies kann mehrere Gründe haben.

Beispiel

Wir senden an eine Liste einen Newsletter und erhalten Hardbounces.

Was ist ein Bounce?

Übersetzt heißt Bounce oder Bouncemessage so viel wie abgewiesene Mitteilung oder Nachricht. Auch abgeprallt und so merke ich mir das. Der empfangende Mailserver sagt einfach “Nein, kenne ich nicht.” und sendet zum Absender eine Nachricht. Meine Newslettermails prallen also am Mailserver des Empfängers ab. Sie werden nie ein Menschenauge erblicken und können daher nie gelesen werden. Man unterscheidet in

Hard Bounce

Das passiert in der Regel dann, wenn die in der Liste eingetragene Newsletteradresse falsch ist. Zum Beispiel so etwas mein-name@-online.de diese Adresse kommt nie an, denn der Provider heißt nich -online.de sondern t-online.de

Soft Bounce

Ein soft oder weicher Bounce beschreibt dagegen nur eine eventuell vorübergehnden Zustand. Bspw. Mailbox voll oder ähnliches. Der Empfänger der Mail kann also durch bestimmte Aktionen (löschen und somit freigeben von Speicher) den Zustand wieder herstellen. Die MaIl könnte dann zugestellt werden. Übrigens, auch ein sogenannter Message Loop stellt einen Softbounce dar. Hat sicher jeder schon mal erlebt. ICh bin abwesend, in Urlaub oder auf Dienstreise und leite meine MAils meinem Kollegen zu. Der ist auch im Urlaub und leitet seine Mails in mein Postfach, es entsteht eine Endlosschleife und damit ein Softbounce. Und wenn sie nicht gestorben sind, kreisen sie noch heute ;-)

Wie sieht das in unserem Studentenletter aus?

Nachdem wir diese Problematik erkannten, haben wir erst einmal fleißig solche Bouncemails gelöscht. Dabei sind im April mehr als 1.200 Mailadressen aus dem Newsletter gelöscht worden. Es ist nicht besonders klug mit einem Newsletter von vielleicht 40.000 Empfänger zu werben, wenn man genau weiß, da sind 5000 Bouncesadressen enthalten. Da bleiben dann auf Dauer die Werbekunden aus, denn die Bouncemails können nie zugestellt werden, können daher auch keine Werbewirkung für den Kunden erzielen. Und wer zahlt schon gerne für Dinge die nie ankommen oder von denen man weiß, dass sie keinerlei Wirkung haben? Im Mai waren es nur noch ca. 350 Mails mit dem dem Titel Hardbounce.

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