30. Juli 2011

SEO Diver im Test: Suchreichweite und SERP Historie

Filed under: Tools — @ 09:21
This entry is part 2 of 3 in the series SEO Diver

Auch in diesem Teil der Serie zur SEO-Toolsammlung SEO Diver beschäftigen wir uns wieder eingehender mit einigen Einzeltools.

Suchreichweite

Sehen wir uns als erstes die Suchreichweite etwas genauer aus, die Sie für eine beliebige URL testen und auswerten können. Wir haben in den Grafiken der Diskretion halber die Stellen, an denen auf die analysierte Website geschlossen werden kann, unkenntlich gemacht.

Dieses Tool analysiert hauptsächlich die Suchreichweite, erhebt aber im Rahmen dieser Auswertung zahlreiche weitere Informationen.

SEODiver Suchreichweite

Die Suchreichweite gibt Aufschluss darüber, wie bekannt die untersuchte Website in den Suchtreffern von Suchmaschinen ist. Sie kann daher eine Aussage darüber treffen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Besucher, die die Seite als Ergebnis bekommen haben, auch tatsächlich auf das Ergebnis klicken. Die gerade Linie, die angezeigt wird, entspricht der durchschnittlichen Suchreichweite. Die Grafik lässt deutlich erkennen, dass die Suchreichweite natürlich Schwankungen unterliegt. Insgesamt ist aber ein deutlicher Abwärtstrend zu erkennen, denn während sich die Suchreichweite Ende 2009 noch stets über dem Durchschnitt bewegte, liegt sie im ersten Halbjahr 2011 immer knapp oder sehr deutlich darunter.

SEODiver Top SEO Keywords

In dieser Grafik zeigt sich, welche Suchbegriffe sich besonders eignen, um für diese Seite optimiert zu werden. Es können weitere Informationen zu den Keywords angezeigt werden, beispielsweise die URL, mit der die Domain zur Zeit rankt.

SEODiver Domain Details

In den Domain Details werden die wichtigsten Detailinformationen zur untersuchten Domain angezeigt. Der PageRank, für viele nach wie vor eine wichtige Größe, wird gemeinsam mit der Anzahl der indexierten Seiten angezeigt. Der Traffic wird bewertet und der Webhoster sowie die Server-IP und das Alter der URL werden angezeigt. Die Anzahl der Twitter-Nennungen und Facebook-Likes zeigt gewissermaßen, für wie wertvoll die User die Seite einschätzen. 

SEODiver Backlink Details

Die Backlink Details sind für Sie besonders interessant, wenn Sie die untersuchte Website als Linkpartner in Betracht ziehen. Hier lassen sich vielfältige Informationen gewinnen. So erfahren beispielsweise, dass von den auf die untersuchte Seite verlinkenden Websites zu etwas über 20 Prozent von der Startseite aus verlinkt wird. Über 52 Prozent der eingehenden Links verweisen auf die Startseite. Knapp 81 Prozent der Links kommen von Text-Links, der Rest stammt aus verlinkten Bildern. Auch die Verteilung der Linktexte wird analysiert. 66,46 Prozent der eingehenden Links werden auf ein Keyword gelegt, 28,75 Prozent verweisen auf den Domainnamen. Nur 2,70 Prozent verlinken auf die Marke und 2,09 Prozent auf die Kombination aus der Marke und einem Keyword. Die eingehenden Links verteilen sich relativ ausgewogen auf Deeplinks und Links auf die Startseite.

SERP Historie

Mithilfe der SERP Historie können Sie herausfinden, welche Websites mit einem Keyword zu einem bestimmten Zeitpunkt vertreten waren. Ich habe nun beispielsweise nach dem Keyword „Unternehmen“ in der Woche vom 10. Juli 2011 suchen lassen. Angezeigt werden die ersten 50 Plätze in den Suchmaschinenergebnissen. Diese Aufstellung ist an sich noch nicht interessant. Spannend wird es jedoch, wenn man sich die Entwicklung der Positionierung der Seiten im zeitlichen Verlauf ansieht.

An Position 1 meiner Suche steht Wikipedia mit seinem Lexikoneintrag zu „Unternehmen“. Dieser Eintrag war im gesamten betrachteten Zeitraum stets unverändert auf Platz 1. Auf Platz 5 hat es in der gesuchten Woche das Manager-Magazin mit einem Artikel geschafft. Hier sieht der Rankingverlauf schon etwas interessanter aus:

SEODiver Rankingverlauf

Offensichtlich verändert sich das Ranking des Manager Magazins für das Keyword „Unternehmen“ immer wieder, scheint sich jedoch in letzter Zeit immer stabiler auf den Positionen 5 bis 6 zu halten.

Mit der SERP Historie können Sie sich gut einen Überblick darüber verschaffen, mit welcher Konkurrenz Sie es bei einem Keyword zu tun haben und wie stark die jeweiligen Positionen bereits gesichert sind.

Fazit

Mir hat der Test des SEO Divers gut gefallen. Als Tool für SEOs eignet sich die Software hervorragend, denn gerade die Reports, die für den Download bereitstehen, bieten eine derartige tiefe Informationsbasis, die kaum mit einem anderen Tool vergleichbar ist. Die Online-Tools bieten die Möglichkeit, sich über einen Sachverhalt schnell einen Überblick zu schaffen. Und übrigens kann jeder den SEO Diver ohne allzu lange Bindung testen, denn genau dafür bietet sich die einmonatige Laufzeit geradezu an – wenn man von den Vorteilen überzeugt ist, kann man sich ja immer noch für eine längere Laufzeit entscheiden. Von uns gibt’s auf jeden Fall alle Daumen hoch für dieses Informationswunderwerk.

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24. Juli 2011

SEO Diver im Test: InLinks, LinkCheck und Keyword Trends

Filed under: Tools — @ 20:10
This entry is part 3 of 3 in the series SEO Diver

In diesem und im nächsten Artikel dieser Serie werde ich einige der Tools des SEO Divers genauer unter die Lupe nehmen und euch ein paar Einblicke gewähren. Alles können wir an dieser Stelle leider nicht testen, deshalb nur ein paar ausgewählte Tools.

InLinks

Inlinks ist ein sehr gutes Tool, wenn Sie auf der Suche nach Backlinkpartnern sind, die eine gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen aufweisen. Hierfür geben sie das Schlagwort ein, von dem aus Sie gerne einen Link gesetzt haben möchten. InLinks durchstöbert den Index von Google nach Websites, die für dieses Keyword gut ranken. Je höher die statische Sichtbarkeit ist, desto hochwertiger wäre ein Link von der jeweiligen Seite.

Der Backlinkaufbau sollte stets auf der Grundlage von qualitativen Grundsätzen erfolgen. Auf diesem Hintergrund betrachtet ist dieses Tool sehr wertvoll, da es Ihnen helfen kann, gute Linkquellen zu finden, die sich für Sie wirklich lohnen. Filter helfen Ihnen, Linkpartner zu finden, die eine höhere oder niedrigere Domain-Popularität aufweisen, sodass Ihnen keine Seiten wie z. B. Wikipedia vorgeschlagen werden, an die Sie nicht ohne Weiteres herankommen können.

SEODiver Inlinks

LinkCheck

Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieses Tool zum Überprüfen von Backlinks gedacht. Wenn Sie direkt online die Suche ausführen, bekommen Sie nur die URL der verlinkenden Seite und deren statische Sichtbarkeit angezeigt. Wesentlich mehr Informationen gibt es hingegen, wenn Sie den Report exportieren und downloaden. Sie erhalten unter anderem folgende Informationen:

  • verlinkende URL
  • Anchortext
  • Linkziel
  • Linktyp
  • Anzahl der internen und externen Links
  • Linkposition
  • statische Sichtbarkeit
  • IP-Adresse
  • Pagerank
  • Land
  • Alter der Domain
  • Anzahl der Facebook-Likes
  • Title Tag
  • Google-Analytics-Code
  • weitere Keywords
SEODiver LinkCheck

Der Report ist schon außerordentlich umfangreich und bietet wirklich die Möglichkeit einer exakten Auswertung der Backlinkstruktur einer Website.

Keyword Trends

Das Tool Keywod Trends bietet Ihnen die Möglichkeit, aktuelle Keyword Trends aufzustöbern. Hierfür analysiert SEO Diver die Steigerungsraten von Keywords und stellt die Schlagwörter fest, die die höchste Steigerung der Suchanfragen aufweisen. An dieser Stelle tauchen oft aktuelle bzw. in Kürze stattfindende Ereignisse und Veranstaltungen auf.

Für meine Suche von heute werden automatisch die Werte vom 3. Juli bis 10. Juli herangezogen. Auf den ersten Plätzen finden sich beispielsweise die folgenden Keywords, die sich alle auf ein aktuelles Ereignis beziehen lassen (Steigerungsrate: 5000% (!)):

  • „2018 Olympische Spiele“ = Entscheidung über den Austragungsort vor wenigen Tagen
  • „Bürgerfest Ingolstadt“ = Findet gerade statt
  • „Beckham Baby“ = Victoria Beckham hat kürzlich entbunden
  • „Cast Away“ = der Film war letzte Woche im Fernsehen
  • „Deutschland Japan“ = das Viertelfinale der Frauen-WM

Nun wollen wir aber auch einmal die Keyword Trends Suche bemühen und suchen beispielsweise nach dem Schlagwort „Unternehmen“. Wir erhalten folgende Ergebnisse:

SEODiver Keyword Trend Suche

Die Steigerungsraten sind hier naturgemäß schon etwas geringer – so großen Schwankungen unterliegt ein derartiges Keyword nicht, da keine saisonal geprägte Nachfrage vorliegt. Die höchsten Steigerungsraten weisen der Auswertung nach die Keywords „Umzugsunternehmen“, „Unternehmensberatung“, „Busunternehmen“ und „Franchise Unternehmen“ auf. Bei diesen Keywords lohnt sich eine Optimierung also ganz besonders, da der Trend steigend ist und die Suchanfragen danach zukünftig vermutlich sogar noch steigen werden.

Im nächsten Teil dieser kurzen Artikelserie werden wir weitere Features des SEO Divers genauer unter die Lupe nehmen.

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11. Juli 2011

Umfangreiches Tool für SEO-Profis: Der SEO Diver

Filed under: Tools — @ 21:22
This entry is part 1 of 3 in the series SEO Diver

In den letzten Tagen erhielt ich die Gelegenheit dazu, kostenlos das umfangreiche SEO-Tool „SEO Diver“ zu testen (Dank dafür an Marcus Pentzek von Abakus Internet Marketing). In diesem und den nächsten Artikeln möchte ich Ihnen einen kleinen Überblick darüber geben, was man mit diesem leistungsfähigen Tool so alles anstellen kann.

Was ist SEO Diver?

SEO Diver ist ein Tool für die Suchmaschinenoptimierung, mit dem sich Websites analysieren lassen, beispielsweise in Hinsicht auf ihre Backlink-Struktur, belegte Keywords, Suchreichweite und vieles mehr. Der Clou daran ist, dass Sie das Tool nicht nur für eigene Websites nutzen können, sondern auch für die Websites der Konkurrenz. Dadurch erhalten Sie einmalige Einblicke in die Details von Websites, können diese untereinander vergleichen und so Ihr Optimierungspotenzial erkennen. Hierfür steht eine ganze Reihe von SEO-Tools zur Verfügung, die unter anderem auf eine Datenbank mit rund 35 Mio. indexierten Domains und 300 Mio. Keywords zugreifen.

Seo Diver Dashboard

Was kostet SEO Diver?

SEO Diver kostet 99 bis 129 Euro pro Monat, je nachdem für welche Dauer das Package gebucht wird. Laufzeiten zwischen einem Monat und zwölf Monaten sind möglich. Entscheidet man sich für die monatliche Laufzeit ist es zwar etwas teurer, aber dafür kann das Paket jederzeit gekündigt werden – optimal für Gelegenheitsnutzer. Auf den ersten Blick scheint die Toolsammlung zwar etwas teuer, für professionelle SEOs lohnt sich diese Investition allerdings auf der ganzen Linie, da es sich um ein leistungsfähiges Kontrollinstrument handelt.

Was kann SEO Diver?

SEO Diver bietet eine große Auswahl an Tools. Hier erhalten Sie eine Auflistung und grobe Umschreibung der Tools:

  • Suchreichweite: Hier wird eine Auswertung der Suchreichweite (lt. Abakus auf Basis echter Userdaten) auf Basis echter Userdaten, der SEO Traffic-Spitzen, der Top SEO Keywords, der Domain Details, der Backlink Details und die Keyword Rankings gemacht.
  • Suchwahrnehmung: Auf dieser Seite wird eine Auswertung der Suchwahrnehmung (ähnlich wie Suchreichweite nur ohne Berücksichtigung von Universal Search oder Position innerhalb der Suchergebnisse) vorgenommen. Auch die Domain- und Backlink-Details werden hier wieder ebenso wie die Keywords betrachtet.
  • Statische Sichtbarkeit: Die statische Sichtbarkeit gibt an, welche Ranking-Performance die geprüfte Seite im Google Index aufweist.
  • Keyword Rankings: Zunächst wird ausgewertet, wie viele Keywords für die gewünschte Seite im zeitlichen Verlauf gefunden werden. Anschließend werden die durchschnittliche Position, Veränderungen an der Position, der Traffic sowie der saisonale Verlauf analysiert. Diese Keywords dienen dann auch zur Berechnung der Statischen Sichtbarkeit.
  • SERP Historie: Für ein bestimmtes Keyword kann hier analysiert werden, welche Suchergebnisse die Suchmaschinen in einer bestimmten Woche ausgegeben haben. Direkt aus der Liste lässt sich der Rankingverlauf einer ausgewählten Domain für dieses Keyword nachvollziehen.
  • Keyword Monitor: Mit dem Keyword Monitor kann das Ranking von mehreren Domains für ein Keyword dauerhaft überwacht werden.
  • Inlinks: Inlinks dient der Recherche nach potentiellen Backlink-Partnern. Hierfür wird analysiert, welche Websites im Index für ein angegebenes Keyword eine hohe Relevanz aufweisen. Über Filter kann man Linkpartner finden, die selbst eine höhere oder niedrigere Domain-Popularität haben, um z.B. gar nicht erst Seiten wie die Wikipedia vorgeschlagen zu bekommen.
  • Keyword Recherche: Mit der Keyword Recherche lassen sich Keywords finden, die zu einem angegebenen Schlagwort passen. Die Suche erfolgt ähnlich wie beim Google Keywordtool, jedoch werden die Werte ein wenig abweichend interpretiert und angezeigt.
  • Keyword Trends: Hier können Sie sich zu einem bestimmten Suchbegriff Trends anzeigen lassen, also Keywords, die in einem bestimmten Zeitraum stark an Nachfrage gewonnen haben.
  • Keyword Horoskop: Anhand von regelmäßig wiederkehrenden, saisonalen Ergebnissen werden Keywords für ein bis drei Monate angezeigt, die bald eine hohe Nachfrage erfahren werden.
  • SearchOnIP: Diese Auswertung hilft beim Auffinden von geeigneten Linkpartnern. Dabei wird nach Websites gesucht, die in einem bestimmten IP-Range angesiedelt sind.
  • Backlink Trust Points: Finden Sie mit Backlink Trust Points nicht nur Seiten, die direkt auf Sie verlinken, sondern auch verlinkende Websites der zweiten und dritten Verlinkungsebene.
  • Backlink Verification: Hier können vorhandene Backlinklisten hochgeladen und übersichtlich dargestellt werden. So können Backlinks bewertet und verifiziert werden.
  • Hub-Finder: Mit dem Hub-Finder können Sie Seiten aufspüren, die gleichzeitig zu zwei oder mehr angegebenen Domains verlinken. So können potentielle Linkpartner gefunden werden, bei denen die eigene Seite ebenfalls vertreten sein sollte.
  • LinkRedirect: Mithilfe dieses Tools kann herausgefunden werden, von welchen 301-Seiten Links zur untersuchten Seite gesetzt wurden.
  • LinkCheck: Hiermit kann überprüft werden, welche Backlinks zur gewünschten Seite gesetzt wurden. 
  • Web Authorities: Auch dieses Tool hilft dabei, themenrelevante Linkpartner zu finden. Es geht hier darum, gezielt nach Webautoritäten Ausschau zu halten, die über eine hohe Positionierung verfügen (z. B. Wikipedia). Es kann nach gewünschten Domainendungen gefiltert werden.

In den nächsten Teilen dieser Serie werde ich den SEO Diver mal testen und Ihnen ausführlich berichten, was Sie mit dem SEO Diver so alles erledigen können.

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10. März 2011

Google Wonder Wheel: Was das Wunderrad alles kann

Filed under: Tools — @ 08:33

Das Google Wonder Wheel ist bei Google.com schon seit einiger Zeit etabliert; im deutschen Sprachraum handelt es sich aber eher noch um ein neues Feature. Da es jedoch ziemlich versteckt ist, hat sich das Wunderrad bisher noch nicht durchgesetzt.

Was ist das Google Wunderrad?

Das Google Wunderrad kann Ihnen dabei helfen, Keywords zu finden, die mit dem eigentlichen Suchbegriff in Verbindung stehen, aber nicht unbedingt derselben Wortfamilie angehören. Man spricht von einer semantischen Suche. Die Suche gibt Begriffe aus, die oft gemeinsam mit dem eingetippten Suchwort auftauchen. 

Somit ist es eine hervorragende Möglichkeit für Sie, die Keywords zu finden, nach denen die Suchmaschinennutzer wirklich suchen. Das hilft auch ein wenig dabei, um die Ecke zu denken und so Bereiche abzudecken, an die man sonst vielleicht gar nicht so gedacht hätte. Besonders für die Texterstellung ist das Wunderrad von Google wichtig, da die Themenrelevanz eines Textes umso höher eingestuft wird, desto mehr Synonyme und verwandte Begriffe zu einem Suchwort vorhanden sind.

Die Darstellung

Alle gefundenen Begriffe werden übersichtlich in Form eines Mindmaps dargestellt. Der Suchbegriff steht in der Mitte und die anderen gefundenen Begriffe sind in Blasen darum herum angeordnet. Wird einer der gefundenen Begriffe angeklickt, verzweigt sich die Darstellung weiter und Sie schlagen eine neue Richtung ein. Neben dieser Darstellung werden für das jeweils ausgewählte Wort die Google Suchergebnisse angezeigt. So können Sie das Google Wunderrad sogar für die Analyse der Konkurrenz nutzen, denn Sie sehen sofort, welcher Wettbewerber das jeweilige Keyword bereits besetzt hat. 

Wie Sie das Google Wunderrad nutzen können

Geben Sie zunächst Ihren Suchbegriff wie gewohnt in die Google Suchmaske ein. Links erscheint jetzt eine Navigation, in der Sie das Wunderrad auswählen kann. Klicken Sie auf „Mehr Optionen“ und schon erscheint die entsprechende Schaltfläche. Mit einem Klick darauf erscheint direkt ihr erstes Wunderrad-Mindmap.

Meine Suche nach „Suchmaschinenoptimierung“ führt mich in verschiedene Felder dieses Themenbereichs. Wenn ich mich jetzt dafür entscheide, dass ich zum Thema „Suchmaschinenoptimierung Tipps“ weitere Keywords benötige, klicke ich auf das zugehörige Suchwort und das Wunderrad gliedert sich weiter auf. Jetzt sieht man schon, wie sich die Suchwörter immer weiter vom ursprünglichen Suchbegriff entfernen und ihn noch näher definieren, z. B. „Keyword Datenbank“.

Wir empfehlen Ihnen, einfach ein wenig mit dem Google Wonder Wheel zu spielen, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen. Eine semantische Suche ist im Internet recht selten und bietet Ihnen daher ein großes Potenzial für die Optimierung Ihrer Seite.

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12. Januar 2011

Die Searchmetrics Suite 5.2 im Praxistest

Filed under: Tools — @ 08:51

Was die Searchmetrics Suite alles kann, haben wir im ersten und zweiten Teil unserer kleinen Serie bereits berichtet. Viel wichtiger als das ist aber natürlich, was sie in der Praxis wirklich zu leisten vermag. Deshalb sehen wir uns im Folgenden einige Teilbereiche genauer an.

Keywordrecherche

Neu in der Searchmetrics Suite 5.2 ist die völlig überarbeitete Keywordrecherche. Wie bereits in den vorangegangenen Versionen erstellt die Software zunächst eine Keyword Cloud, die die gefundenen Keywords darstellt und auch deren Gewichtung ausdrückt. Bei der Suche kann aus drei verschiedenen Suchtiefen ausgewählt werden.

Richtig interessant wird es aber erst, wenn man anschließend in die tabellarische Ansicht umschaltet. Darin werden neben den Keywords die Häufigkeit und das Suchvolumen angezeigt. Die Klickkosten und das potentielle AdBudget helfen bei der Entscheidung darüber, welche Keywords am besten geeignet sind. Eine kleine Trendgrafik gibt Informationen über die Abfragehäufigkeit des Keywords im Verlauf eines Jahres.

Grundsätzlich erlaubt die Keywordrecherche mit der Searchmetrics Suite schon einmal ein sehr komfortables Arbeiten. Allerdings fehlt es teilweise noch etwas an der „Tiefenwirkung“, denn die Suche mit der höchsten Suchtiefe bringt meistens überhaupt keine Ergebnisse. Ein weiterer Kritikpunkt mag vielleicht sein, dass nach wie vor mit einzelnen Abfragen gearbeitet werden muss, da es nicht möglich ist, die gefundenen Keywords in einer Gesamtliste zu filtern und zu organisieren. Dennoch erzielt die Software im Bereich der Keywordrecherche bereits erstaunliche Ergebnisse, die die tägliche Arbeit wesentlich erleichtern.

Der AuditScore

Ein ziemlich mächtiges Werkzeug ist der Searchmetrics Audit Score. Mit diesem ist es möglich, die technische Seite einer Website zu beleuchten. Mit Kennzahlen werden zahlreiche Einzelkriterien bewertet und zu einem Scoring zusammengefasst. In der Übersicht sind zunächst alle Ergebnisse in den einzelnen Bereichen zusammengefasst. Derartige Aufstellungen finden sich häufig auch in kostenlosen Tools.

Besonders bei Searchmetrics ist jedoch, dass nun die einzelnen Scoring-Werte abgerufen werden können. So lässt sich schnell herausfinden, wo die technischen Schwachstellen einer Seite liegen. In den meisten Fällen ist die Software sogar in der Lage, konkrete Lösungsvorschläge für aufgetretene Probleme zu erstellen, damit diese schnellstmöglich behoben werden können.

Fazit

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Searchmetrics Suite 5.2 zu einer professionellen Lösung für Webmaster und SEO-Spezialisten gemausert hat. Auch wenn zwar durchaus noch Schwachstellen vorhanden sind, kann das Tool, das die Funktionalitäten zahlreicher einzelner Tools in einer Lösung vereint, durchaus für den professionellen Einsatz und für das Handling zahlreicher nationaler und internationaler Website-Portfolios genutzt werden.

Zum Tool: searchmetrics.de
 

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