18. März 2011

Wie viele Links brauche ich für PR 8?

Filed under: SEO — @ 10:27

Bob Wakfer hat sich bereits vor einigen Jahren die Mühe gemacht, die Logik der Vererbung des Pageranks bei Google in einen Algorithmus zu fassen. Daraus ist die folgende Tabelle entstanden, aus der man ganz einfach ablesen kann, wie viele Backlinks man benötigt, um einen bestimmten PR zu bekommen:

Pagerank-Vererbungs Tabelle

Diese Tabelle wollen wir uns heute einmal genauer ansehen.

Verwendung der Tabelle

Um aus der Tabelle Werte abzulesen, benötigt man zwei Werte:

  • den PR, den man erreichen möchte (senkrecht)
  • den PR der Seiten, von denen man Backlinks bekommen kann

Wenn ich also wissen möchte, wie viele Backlinks ich benötige, um einen PR 8 zu bekommen, wähle ich die in der Grafik rosa markierte Zeile aus und kann dann ablesen: Ich bräuchte 2.795.522 Backlinks von Seiten mit einem PR 1 – das dürfte wohl nicht ganz sinnvoll sein. Eher realistisch sind dann wohl 18 Links von Seiten mit PR 8 oder drei Backlinks mit PR 9.

Die abgeleiteten PR-Regeln

Aus Wafkers Tabelle können insgesamt drei Regeln abgeleitet werden:

  1. 18 Links eines PR = gleicher PR
  2. 3.339 Links eines PR = PR – 1 (z. B. 3.339 Links von PR 6, um PR 5 zu erhalten)
  3. 101 Links eines PR = PR + 1 (z. B. 101 Links von PR 8 um PR 9 zu bekommen)

Wie realistisch diese Werte sind

Erfahrungswerte zeigen, dass die Tabelle erstaunlich oft richtig liegt. Dementsprechend wird ihr ein hoher Wahrheitsgrad zugesprochen. Allerdings ist Vorsicht geboten: Es handelt sich natürlich um ein optionales Szenario. Wafker legt als Basis zugrunde, dass ein Backlink seinerseits genau 50 ausgehende Links hat. Wenn es mehr sind, muss der Backlink entsprechend abgewertet werden, damit die Berechnung stimmt. Bei weniger ausgehenden Links kann er sogar aufgewertet werden.

Ein Link teilt immer 1/50 seiner „Kraft“, wenn er 50 ausgehende Links hat. Wenn er 100 Links hat, teilt er nur noch 1/100. Sind es dagegen nur 20, so bekommt man durch einen Backlink sogar 1/20 des PR. Der PR wird also immer zu gleichen Teilen unter allen ausgehenden Links aufgeteilt.

Warum Backlinks so wichtig sind

Über die wahre Bedeutung des Pageranks wird inzwischen viel diskutiert – man könnte sagen, dass die Lager diesbezüglich gespalten sind. Einer Sache sind sich aber alle einig, die in der SEO-Branche tätig sind: der Wichtigkeit der Backlinks. Sie bestimmen nicht nur mit, welcher Pagerank einer Seite zugewiesen wird. Sie sind auch dafür mitverantwortlich, wie gut eine Seite in den Suchergebnissen rankt. Das betrifft natürlich nicht nur die Hauptseite, sondern auch das Ranking der Unterseiten wird entscheidend mitgeprägt. Zu guter Letzt wird durch einen guten und natürlichen Linkaufbau auch die Positionierung bei einzelnen Keywords mitgeprägt.

Natürlich sind für eine gute Platzierung nicht nur die eingehenden Backlinks einer Seite verantwortlich. Allerdings stellen sie einen elementaren Bestandteil des Algorithmus dar, den Google für die Einordnung der unzähligen Websites verwendet.

Quelle: http://www.compar.com

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1. Juni 2010

Webworkertreffen Eichsfeld

Filed under: Events — @ 09:14

Wir laden alle Webworker des Eichsfelds ein, um sich beim ersten Eichsfelder Webworkertreffen (WWT) auszutauschen (auf Neudeutsch: zu konnekten) oder einfach nur um sich kennen zulernen.

Wer sind wir?

Das Eichsfelder Webworkertrefffen ist aus einer Idee von Alexander Hupe (Dingelstädt) und Torsten Montag (Dingelstädt) entstanden. Da wir uns in unregelmäßigen Abständen immer wieder das selbe erzählten und dabei auch etwas tranken, dachten wir, es ist nun Zeit frischen Wind in unsere kleine Runde zu bringen. Neue Ideen, neue Ansichten und neuen Stoff zum Quatschen.

Wir sind beide auf unsere Art Webworker und möchten dieses Treffen zunächst als ersten Versuch nutzen, um etwas regelmäßiges im Eichsfeld auf die Beine zu stellen. Quasi eine Anlaufstelle für alle Webworker aus Leinefelde, Worbis, Dingelstädt, Heiligenstadt und allen anderen Ortschaften des Eichsfelds.

Was oder wer sind Webworker?

Sicher gibt es hier die unterschiedlichsten Ansätze und Definitionen, wir verstehen den Begriff Webworker folgendermaßen:

 

"Ein Webworker ist eine Person, welche seinen Lebensunterhalt vorwiegend über das Internet bestreitet oder dies mit einem bestehenden oder geplanten Projekt vor hat zu tun."

 

Also auch der Wunsch eines Existenzgründers oder eines Kleingewerbetreibenden ist für uns bereits ein Webworker, denn es sollen ja auch den künftigen Webworkern Tipps zum Aufbau Ihres Onlineunternehmens gegeben werden. Die Internetmedien sind dabei sehr verschieden. Ein Webworker kann sowohl mit eBay, einem eigenen Onlineshop, als Blogger, Texter oder in Form einer Onlineredaktion sein Geld verdienen. Auch aus den Bereichen Affiliate (Google AdSense, affilinet, Zanox), SEO (Suchmaschinenoptimierung), SEM (Google AdWords), SMO (Facebook, Twitter, Bookmarking) oder Onlineberatung heißen wir Webworker des Eichsfeld herzlich willkommen.

Ich komme nicht aus dem Eichsfeld…

…dann darfst du auch nicht bei uns mitmachen ;-)

Ne, quatsch. Zunächst sollen die Webworker des Eichsfeldes eine garantierte Zusage bekommen, erst danach werden andere Anmeldungen berücksichtigt.

Vorher anmelden

Um das Treffen räumlich und inhaltlich planen zu können, müssen sich die Teilnehmer im Vorfeld anmelden. Der genaue Termin sowie der Ort wird noch bekannt gegeben. Es wird aber sicher Anfang August in Dingelstädt stattfinden. Alle Teilnehmer werden rechtzeitig per Mail informiert. Es werden nur gültige Anmeldungen berücksichtigt.

Anmeldung zum WWT

Zur Anmeldung zum Webworkertreffen Eichsfeld.

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24. Mai 2010

Searchmetrics Suite – SEO-Unterstützung aus einer Hand

Filed under: Tools — @ 14:27

Eine gute Suchmaschinenoptimierung macht nur dann Sinn, wenn ihr Erfolg auch überprüft werden kann. Soweit so gut – doch wie kann dieser Erfolg gemessen werden? Eine Menge kleiner Tools, die einzelne Kennzahlen überprüfen, bei der Keywordrecherche unterstützen oder einfache Reports erstellen, sollen zwar den Alltag des SEO-Spezialisten erleichtern, in Wirklichkeit machen sie die Arbeit aber eher noch komplizierter.

Eine Softwarelösung, die eine Vielzahl dieser kleinen SEO-Teilbereiche abdeckt und alle wichtigen Leistungen rund um die Suchmaschinenoptimierung aus einer Hand bietet, ist die Searchmetrics Suite.

Was macht die Searchmetrics Suite?

Die Searchmetrics Suite unterstützt mit ihrem umfangreichen Funktionsprogramm alle SEO-Aktivitäten. Das Cockpit verschafft stets einen Überblick über den Status der eigenen oder betreuten Projekte und stellt die wichtigsten Kennzahlen (z. B. Page Rank, DMOZ-Einträge, Backlinks) auf einen Blick zusammen. SEO-Spezialisten dürften an dieser Software die einfache Bedienbarkeit und den großen Funktionsumfang schätzen. SEO- und SEM-Maßnahmen können gezielt ausgewählt, in die Wege geleitet und überwacht werden. Gleichzeitig können auch die Aktivitäten der Konkurrenz überwacht werden.

Je nachdem, wie umfangreich die Leistungen benötigt werden, kann auf drei verschiedene Ausbaustufen zurückgegriffen werden: Basic, Premium und Ultimate.

Die Searchmetrics Suite Versionen

Im Wesentlichen bieten die drei Versionen von Searchmetrics ähnliche Einzelfunktionen, auch wenn die Premium- und Ultimate-Version natürlich wesentlich mehr Detailfunktionen bieten (zu den Funktionen mehr im zweiten Teil unserer Serie). Der größte Unterschied liegt jedoch in der Größenordnung, in der die Versionen genutzt werden können, wie die folgende Tabelle zeigt:

 
Basic
Premium
Ultimate
Top Keywords
pro abgefragte
Domain
10.000 25.000 50.000
Export von
Keyword-/
Domaindaten
nein ja ja
Tiefenanalyse 3 Domains
(100 Keywords)

ab 5 Domains
(250 Keywords)

ab 10 Domains
(1.000 Keywords)
Monatlicher Preis ab 398 Euro ab 675 Euro ab 1370 Euro

Die Basic-Version kann grundsätzlich von jedem genutzt werden, der sich mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Die Premium Edition der Searchmetrics Suite richtet sich an SEO- Spezialisten, die ihre Projekte professionell und umfangreich betreuen und analysieren möchten. Für den besonderen Anspruch ist die Ultimate Version geeignet, die in Großprojekten eine breite Datenbasis für strategisch wichtige Entscheidungen liefern kann.

Im zweiten Teil unserer kleinen Serie finden Sie die Funktionen der Searchmetrics-Suite beschrieben. Im dritten Teil werden Erfahrungen aus dem Praxistest geschildert.

Zum Tool: searchmetrics.de

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14. Januar 2010

Welche Blogs sollte ein SEO regelmäßig lesen?

Filed under: SEO — @ 16:58

Sicher fragt sich der ein oder andere Anfänger, wo man all die Informationen zum Thema Internet, SEO sowie alle Tipps und Tricks zur optimalen Seitengestaltung her bekommt. Ein sehr entscheidender Faktor ist das regelmäßige Lesen von Blogs anderen Webmastern. Deren Erfahrungen, Tests und interessanter Studien im Netz. Das ist sicher nur ein kleiner Teil von dem was man machen kann oder machen sollte, um erfolgreich Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Ein anderer wesentlicher Bestandteil ist selbstverständlich eigener Sachen ausprobieren sowie die eigener persönlicher Erfahrung, die jeder für sich selbst über die Jahre hinweg sammeln muss. Bei dem Punkt der interessanten Blogs kann ich zumindest meiner Liste veröffentlichen, welche ich regelmäßig oder unregelmäßig lese.

Meine SEO-Blog-List (nicht relevanzsortiert)

Johannes Beus (Sistrix) – http://www.sistrix.de/news/

Uwe Tippmann – http://www.uwe-tippmann.de/blog/

Marcus Tandler (Mediadonis) – http://www.mediadonis.net

Julian Dziki – http://www.seokratie.de/

SEO FM – http://www.seofm.com/

Constantin Rehberg und Heiner Hemken – http://www.seo-united.de/blog/

Frank Schräpler – http://seo-marketing-blog.de/

Gerald Steffens – http://www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/sosblog/

Alexander Holl – http://blog.alexanderholl.de/

Johannes Siemers (JoJo) – http://www.internetmarketing-news.de/

Jens Fauldrath (Inhouse SEO) – http://www.inhouse-seo.de/

Marco Janck – http://www.seonauten.com

Alexander Sczakiel – http://stereophone.de

Timo Aden – http://www.timoaden.de

Lennart Paulsen – http://www.inside-sem.com

Das sind längst nicht alle guten Blogs und Seiten im Netz.

Ergänzungen folgen…

Noch ein Tipp: Man sollte erst gar nicht versuchen alle Blogs und Seiten permanent und regelmäßig zu lesen, das wird man nicht schaffen. Außerdem kommt die eigentliche Arbeit dann zu kurz. Man muss also für sich selbst ein kleines aber feines Portfolio zusammenstellen. In der Regel nimmt man die Blogs, mit denen man am besten klarkommt. Die sich also am besten lesen, verstehen oder nachvollziehen lassen.

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7. Januar 2010

Keyword-Tool auf Basis von Suchanfragen stellt eine Auswahl von Keywords bereit

Filed under: Tools — @ 14:57

Sicher hat sich jeder schon einmal die Frage gestellt, die viel wohl für ein bestimmtes Wort bei Google AdWords zu zahlen ist. Mit dem folgenden Tool kann man das recht schnell herausfinden.

google keyword tool

Was leistet das Tool?

Auf Basis einer eingegebenen eigenen oder fremden Webadresse findet dieses Programm verwendete Suchbegriffe und Wortgruppen und listet diese übersichtlich mit der zusätzlichen Angabe zu den Kosten pro Klick (CPC) auf. Somit kommt man auf zusätzliche und neuere Wortkombinationen und erfährt darüber hinaus auch was dieses Wort oder diese Wortgruppe bei Google AdWords Wert ist. Man kann auf diese Weise die teuren Wörter von den vermeintlich teuren Wörtern recht gut unterscheiden.

Am Beispiel Versicherungen

Man das Wort Versicherungen in diesem Tool ein, so erhält man eine Tabelle mit vielen Kombinationen zu diesem Wort und den dazugehörigen Klickpreisen. Kfz Versicherung wird beispielsweise mit circa 5,40 USD bezahlt, während dem günstige Kfz Versicherungen gerade mal 0,10 USD kostet. Hier sollten sich Optimierung einsetzte und im Bereich SEM und SMO ergeben.

Hier die Adresse zum Tool: http://www.google.com/sktool/

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