19. Oktober 2011

Page Speed Online: Ein Tool für mehr Leistungsstärke

Filed under: Tools — @ 10:12

Page Speed Online ist ein webbasiertes Tool, welches das Ziel verfolgt, die Leistungsstärke von Websites zu optimieren. Den kostenlosen Dienst bietet die Suchmaschine Google an, die es auch finanzschwachen Inhabern verschiedener Internetplattformen ermöglichen möchte, Schwächen ausfindig zu machen und zu beseitigen. Page Speed Online zeigt deshalb nicht nur „Performance-Hemmer“ auf, sondern gibt auch Lösungsvorschläge an die Hand.

Die konkrete Funktionsweise von Page Speed Online

Die Google-Entwickler haben das Tool in der Form aufgebaut, dass der User es so leicht wie möglich bedienen kann. Anfangs muss dieser nur die URL seiner Website in das dafür vorgesehene Feld eingeben und anschließend etwas Geduld beweisen. In dieser Zeit analysiert Page Speed Online den Inhalt der angegebenen Webadresse und deckt nach Priorität geordnet verschiedene Fehlerquellen auf. Die Probleme, die das Tool unter der Überschrift „High Priority“ aufzeigt, versprechen eine sofortige Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Seite, sobald sie gelöst sind. Aus diesem Grund sind die „High Priority-Fehler“ auch in der Signalfarbe rot gekennzeichnet. Es folgen die Abstufungen „Medium Priority“ (gelb) und „Low Priority“ (blau), die nur noch mittlere bis kleine Leistungszugewinne versprechen. Als letzten Menüpunkt gibt es zudem das Feld „Already done“ (grün), das Probleme der Vergangenheit aufzeigt, die bereits gelöst sind.

Page Speed Online im Anwendungstest

Um einen allgemeinen Eindruck über den Zustand der Website zu vermitteln, gibt das Tool dem Besitzer einen Punktestand an die Hand. So erhält beispielsweise www.google.com 98 von 100 Punkten und ist damit sechs Zähler besser als die eigene Website von Page Speed Online. Die bekannten deutschen Seiten Zeit.de und Bild.de erreichen mit 88 bzw. 75 von 100 Punkten ebenfalls einen guten bis akzeptablen Wert. Großen Nachhalbedarf haben dagegen Seiten mit öffentlicher Trägerschaft. So kommt beispielsweise www.arbeitsagentur.de nur auf 34 von 100 Punkten. Die Seite Bundesregierung.de ist sogar noch einen Punkt schlechter.

Die Vorteile von Page Speed Online: Perfekt für Shopbetreiber

Eine Performance-optimierte Website hilft sowohl dem Betreiber als auch dem Besucher: Das Handling und etwaige Wartungsarbeiten gehen schneller von der Hand und der Besucher gelangt zügiger an seine Wunschinhalte. Gerade für kleinere, kommerzielle Websites, wie die zahlreichen Onlineshops, die wesentlich auf einen möglichst kundenfreundlichen Internetauftritt angewiesen sind, ist das Tool aus diesem Grund ein treuer Helfer.

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12. Januar 2011

Die Searchmetrics Suite 5.2 im Praxistest

Filed under: Tools — @ 08:51

Was die Searchmetrics Suite alles kann, haben wir im ersten und zweiten Teil unserer kleinen Serie bereits berichtet. Viel wichtiger als das ist aber natürlich, was sie in der Praxis wirklich zu leisten vermag. Deshalb sehen wir uns im Folgenden einige Teilbereiche genauer an.

Keywordrecherche

Neu in der Searchmetrics Suite 5.2 ist die völlig überarbeitete Keywordrecherche. Wie bereits in den vorangegangenen Versionen erstellt die Software zunächst eine Keyword Cloud, die die gefundenen Keywords darstellt und auch deren Gewichtung ausdrückt. Bei der Suche kann aus drei verschiedenen Suchtiefen ausgewählt werden.

Richtig interessant wird es aber erst, wenn man anschließend in die tabellarische Ansicht umschaltet. Darin werden neben den Keywords die Häufigkeit und das Suchvolumen angezeigt. Die Klickkosten und das potentielle AdBudget helfen bei der Entscheidung darüber, welche Keywords am besten geeignet sind. Eine kleine Trendgrafik gibt Informationen über die Abfragehäufigkeit des Keywords im Verlauf eines Jahres.

Grundsätzlich erlaubt die Keywordrecherche mit der Searchmetrics Suite schon einmal ein sehr komfortables Arbeiten. Allerdings fehlt es teilweise noch etwas an der „Tiefenwirkung“, denn die Suche mit der höchsten Suchtiefe bringt meistens überhaupt keine Ergebnisse. Ein weiterer Kritikpunkt mag vielleicht sein, dass nach wie vor mit einzelnen Abfragen gearbeitet werden muss, da es nicht möglich ist, die gefundenen Keywords in einer Gesamtliste zu filtern und zu organisieren. Dennoch erzielt die Software im Bereich der Keywordrecherche bereits erstaunliche Ergebnisse, die die tägliche Arbeit wesentlich erleichtern.

Der AuditScore

Ein ziemlich mächtiges Werkzeug ist der Searchmetrics Audit Score. Mit diesem ist es möglich, die technische Seite einer Website zu beleuchten. Mit Kennzahlen werden zahlreiche Einzelkriterien bewertet und zu einem Scoring zusammengefasst. In der Übersicht sind zunächst alle Ergebnisse in den einzelnen Bereichen zusammengefasst. Derartige Aufstellungen finden sich häufig auch in kostenlosen Tools.

Besonders bei Searchmetrics ist jedoch, dass nun die einzelnen Scoring-Werte abgerufen werden können. So lässt sich schnell herausfinden, wo die technischen Schwachstellen einer Seite liegen. In den meisten Fällen ist die Software sogar in der Lage, konkrete Lösungsvorschläge für aufgetretene Probleme zu erstellen, damit diese schnellstmöglich behoben werden können.

Fazit

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Searchmetrics Suite 5.2 zu einer professionellen Lösung für Webmaster und SEO-Spezialisten gemausert hat. Auch wenn zwar durchaus noch Schwachstellen vorhanden sind, kann das Tool, das die Funktionalitäten zahlreicher einzelner Tools in einer Lösung vereint, durchaus für den professionellen Einsatz und für das Handling zahlreicher nationaler und internationaler Website-Portfolios genutzt werden.

Zum Tool: searchmetrics.de
 

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5. Mai 2010

Kann man mit einem Onlinetool expired Domains finden?

Filed under: Tools — @ 09:35

Diese Frage habe ich mir immer gestellt und glaubte bisher, kein Programmierer oder SEO dieser Welt, ist so bescheuert, ein solches Tool zu veröffentlichen, um anderen und fremden Menschen eben expired Domains quasi anzubieten oder zu schenken. Dachte ich bisher, doch wie schon einige Male in meinem Leben, habe ich hier auch falsch gedacht. Mir wurde kürzlich eben ein solches Tool vorgestellt, ich durfte es testen und möchte an dieser Stelle darüber berichten.

Orange SEO bietet expired Domains an

In der Suchmaske für die Abfrage der Datenbank kann der Benutzer nicht nur gewünschte Schlagwörter eingehen, welche in der expired Domain enthalten sein sollen, sondern auch der Mindestwert von PR ( Pagerank), Link-Pop, DomainPop, IP-Pop können erfasst werden. Das gestaltet die Suche sehr viel einfacher und filtert von Anfang an unerwünschte Ergebnisse.

expired domainsIn meinem Test habe ich das Wort "Versicherung", "Radio" und "Kind" eingegeben und habe in der Tat so jeder Abfrage Ergebnisse bekommen. Nun liegt es an jedem selbst, die zur Verfügung gestellten Domains entsprechend zu prüfen, um sie anschließend registrieren zu können. Denn die gehören wirklich keine mehr, man könnte theoretischer Weise alle angebotenen Adressen innerhalb von wenigen Sekunden mit einem Domainrobot auf seinen Namen registrieren. Ob das allerdings Sinn macht, wage ich zu bezweifeln, denn jeder, der genauer anschaut, wird feststellen, dass hier auch viel Schund dabei ist.

Wie filtere ich die guten von den schlechten Domains?

Die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen. Ne, im Ernst, eine absolute Sicherheit wird es bei dieser Frage nie geben. Man kann jedoch einige sinnvolle Voreinstellungen im Tool und bei der anschließenden Prüfung vornehmen, um nicht jede x-beliebige Domain angezeigt zu bekommen oder zu reggen.

PR echt oder gespiegelt?

Die Einstellung des Pageranks allein wird uns nicht weiterführen, denn sicher ist jedem bekannt, dass man den PR auch faken kann, indem der PR gespiegelt wird. Zur Erläuterung: Es ist technisch möglich, den PR einer anderen, PR-stärkeren Seite auf den einer PR-schwachen Seite zu übertragen. Für Außenstehende und Laien sieht es tatsächlich so aus, als hätte die Ursprungsseite einen sehr guten Pagerank, was natürlich nicht der Wahrheit entspricht. MIt derartigen gespiegelten Seiten wird dann häufig Linktausch betrieben. Und, wer tauscht nicht gern mit einer PR 5 oder 6 Seite? Daher sollte man immer dieses Kriterium prüfen oder prüfen lassen und zusätzlich auch die Anzahl der Backlinks sowie deren Qualität prüfen. Das von uns getestete Tool gibt dem User direkt zum Thema PR spiegeln einen Hinweis hinter jeder Domain aus. Wir werden auch demnächst Tools testen, die die Spiegelung von Seiten bzw. PR analysiert.

Guter Artikel zum Thema gespiegelter PR von hp-profi.info

Tool zum Testen von gespiegeltem Pagerank von web4site.de

Auch ein guter Tipp:

"Zudem können Sie auch den Google Cache (Zwischenspeicher) für eine Domain unter http://209.85.135.104/search?q=cache:www.domainname.de&hl=de prüfen. Ersetzen Sie www.domain.de einfach mit dem zu prüfenden Domainnamen. Solange eine "wertlose" Domain den Pagerank einer anderen Domain wiederspiegelt befinden sich im Cache der wertlosen Domain die Daten der "wertvollen" gespiegelten Domain."

Quelle: http://www.hp-profi.info

IP, Domain und Linkpop

Nachdem wir also wissen, dass der PR allein für eine gute und starke Domain kein aussagefähiges Kriterium darstellt, müssen weitere Indikatoren bei der Prüfung herangezogen werden. Ich fasse aus Einfachheitsgründen die Popularität einer Seite, bestehend aus IP-, Domain- und LInk-Popularität zusammen.

Kern der Popularität ist die Anzahl der Backlinks von entweder unterschiedlichen IP- Adressen (IP- Popularität), unterschiedlichen Domains ( Domain-Popularität) oder unterschiedlichen Links, ohne dabei jeweils auf die Domain oder IP Herkunft zu achten. So kann man eine Qualitätseinstufung vornehmen, welche Backlinks von unterschiedlichen IP Adressen höher gewichten, als Backlinks von unterschiedlichen Domains oder einfach nur eine bestimmte Anzahl von links, jeweils von einer Seite. Hui, das Thema ist in der Tat wirklich schwer zu erklären. Daher versuche ich es jetzt einmal mit einem Beispiel die Popularität von IP, Domain und Links zu erklären.

Wie filtere ich nun die guten von den schlechten Domains?

Lange Rede kurzer Sinn. Nach obigen Beispiele und den Erläuterungen dazu ist es nun klar, wie man das online Tool von Orange SEO zum Finden von expired Domains einstellen sollte:

min. PR:

gewünschten PR eingeben

min. IP-POP:

Eine Zahl eingeben, hier muss man in der Tat testen, da ja immer eine unterschiedliche Zahl von Domains in der Datenbank vorhanden sind.

Fazit zum Tool expired Domains

Die wirklich dicken Frische wird man mit diesem Tool nicht finden, da muss man sich schon selbst was bauen. Wie sich sicher jeder denken kann, werden die Betreiber die guten Domains vorher für sich selbst registrieren und nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Doch ich kann mir vorstellen, dass man den ein oder anderen Glücksgriff hinsichtlich einer expired Domain mit diesem Tool machen kann, wenn man in regelmäßigen Abständen vorbei schaut und entsprechende Einstellungen im Filter vornimmt. Ich hab zumindest schon was für mich registriert ;-)

Was etwas stört:

  1. Man kann nciht mehr als 5 Datensätze pro Seite sehen. Das erzeugt teilweise sehr viele UNterseiten, was die NAvigation etwas nervig macht.
  2. Eine kleine Hilfe für Fachbegriffe oder allgemein zum Tool, der Rechenweise oder nur der Klärung von Verständnisfragen und Abkürzungen würde dem Service und den Besuchern gut tun. Kann man aber Gott sei Dank nachholen.
  3. Viele Datensätze stehen über einen sehr langen Zeitraum auf "Wird geprüft" oder "Ermittlung ausstehend" – lieber die Daten ganz weglassen, bevor nur unvollständige Datensätze ausgegeben werden. Weniger ist manchmal mehr ;-)

 

Zum Tool expired Domains

Das Tool erreicht man unter http://orange-seo.de

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7. Januar 2010

Keyword-Tool auf Basis von Suchanfragen stellt eine Auswahl von Keywords bereit

Filed under: Tools — @ 14:57

Sicher hat sich jeder schon einmal die Frage gestellt, die viel wohl für ein bestimmtes Wort bei Google AdWords zu zahlen ist. Mit dem folgenden Tool kann man das recht schnell herausfinden.

google keyword tool

Was leistet das Tool?

Auf Basis einer eingegebenen eigenen oder fremden Webadresse findet dieses Programm verwendete Suchbegriffe und Wortgruppen und listet diese übersichtlich mit der zusätzlichen Angabe zu den Kosten pro Klick (CPC) auf. Somit kommt man auf zusätzliche und neuere Wortkombinationen und erfährt darüber hinaus auch was dieses Wort oder diese Wortgruppe bei Google AdWords Wert ist. Man kann auf diese Weise die teuren Wörter von den vermeintlich teuren Wörtern recht gut unterscheiden.

Am Beispiel Versicherungen

Man das Wort Versicherungen in diesem Tool ein, so erhält man eine Tabelle mit vielen Kombinationen zu diesem Wort und den dazugehörigen Klickpreisen. Kfz Versicherung wird beispielsweise mit circa 5,40 USD bezahlt, während dem günstige Kfz Versicherungen gerade mal 0,10 USD kostet. Hier sollten sich Optimierung einsetzte und im Bereich SEM und SMO ergeben.

Hier die Adresse zum Tool: http://www.google.com/sktool/

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29. Juli 2009

Whois Abfrage mit mehreren IP Adressen gleichzeitig

Filed under: Tools — @ 10:38

Ich habe mal wieder ein kleines Tool programmiert, bei dem ich nicht weiß, ob es jemand braucht? Ich habe es dazu benutzt, um einen Artikel über die Bad Bots und deren Herkunft auf meinen Internetseiten zu verfassen. Die IP Adressen stammen dabei von einer Spiderfalle (spider trap), welche alle Bots aussperrt, welche sich nicht an die Regeln meiner robots.txt halten. Nun wollte ich wissen, woher all diese Bots stammen, da ich der Meinung war, dass diese IP Adressen eh alle nur aus Russland oder China kommen. Mit diesem Tool konnte ich mehrere hundert IP Adressen gleichzeitig auf ihrer Herkunft prüfen. Das Ergebnis wurde ja bereits in einem anderen Artikel veröffentlicht und bestätigte keineswegs meine Annahme.

In dem Tool zum gleichzeitigen Whois Abfragen mehrerer IP Adressen werden lediglich die IP Adressen unduntereinander ohne Komma oder Semikolon eingetragen. Anschließend auf den prüfen Button klicken. Als Ergebnis wird jede IP Adresse mit der Landesherkunft ausgegeben sowie eine Zusammenfassung, wie viele IP Adressen insgesamt aus welchem Land stammen. Einige Adressen können mit der von uns genutzten Datenbank nicht zugeordnet werden, wodurch dann das Ergebnis unbekannte IP-Adresse entsteht.

Die Whois Datenbank wird regelmäßig einmal pro Monat aktualisiert. Ich bin schon auf die Kommentare gespannt, ob jemand vielleicht eine andere Verwendung für dieses Tool hat. Denn wer prüft schon regelmäßig mehrere 100 IP Adressen auf deren Herkunft?

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